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Dunningen Wenn Wände brechen, dient’s dem pädagogischen Konzept

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Dunningen (psh). Aus pädagogischen Gründen wünscht sich die Grundschule in Seedorf je zwei Wanddurchbrüche, um drei Klassenzimmer miteinander zu verbinden.

In einem Schreiben an die Verwaltung hatte Schulleiter Marcus Streule die pädagogische Konzeption erläutert. Durch die Nutzung des neuen Anbaus könnten, so schreibt Streule, zwei freigewordene Räume zu Lernwerkstätten umgestaltet werden. Dazu bieten sich in Streules Augen je ein leer stehender Raum zwischen genutzten Klassenräumen im Erd- und im Obergeschoss an. Diese "Sandwich"-Lösung ermögliche eine Nutzung der Lernwerkstatt durch zwei benachbarte Klassen.

Allerdings sei zur Erfüllung der Aufsichtspflicht für die jeweilige Lehrkraft ein direkter Zugang zu beiden Räumen notwendig. Dies sei durch Mauerdurchbrüche relativ unproblematisch zu bewerkstelligen. Zudem würden als Nebeneffekt durch den Einbau von Verbindungstüren eine Verbesserung der Flucht- und Rettungswege erreicht, argumentiert der Schulleiter weiter. Die Maßnahme, so Streule, könnte vom Bauhof durchgeführt werden. Es bleiben dann nur noch Bodenbelags- und Schreinerarbeiten.

Wie Kämmerer Lothar Kopf erläuterte, habe Bauhofleiter Nikolaus Burri bereits Gesamtkosten für je zwei Durchbrüche im Erd- und Obergeschoss von knappe 16 000 Euro berechnet. Dies liegt allerdings weit über den rund 6000 Euro, die Streule in seinem Antrag zu Grunde gelegt hatte. Laut Kopf könnte Streule allerdings auch erst mal mit der Durchführung der Maßnahme nur im Erdgeschoss leben.

Dies würde, so Kopf, rund 8000 Euro kosten, die der Gemeinderat außerplanmäßig genehmigen müsse, da im laufenden Haushalt nichts vorgesehen sei.

Manchem Gemeinderat, unter anderen Elsbeth Mauch und Helmut Faller, wäre es lieber gewesen, unter anderem aus Brandschutzgründen die Durchbrüche sowohl im Erd- als als im Obergeschoss durchzuführen. Doch so konnten alle zunächst der Baumaßnahme nur im Erdgeschoss zustimmen, die Streule als dringlicher ansieht.

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