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Dunningen Viel Platz und ein sehr großes Loch

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"Das dürfte die größte Erdbewegung sein, die wir je in Dunningen hatten", vermutete Bürgermeister Peter Schumacher, als er ins große Retensionsbecken blickte und sich auf der ausgedehnten planierten Fläche umsah. Planer Winfried Baiker musste ihm da zustimmen.

Dunningen. Wieder einmal an die (sehr) frische Luft zog es den Ausschuss für Umwelt und Technik des Dunninger Gemeinderats am Mittwochabend. Auf der Tagesordnung standen einige Besichtigungen, unter anderem die Erweiterung des Gewerbegebiets Kirchöhren-Nord am Ortsausgang in Richtung Seedorf. Und da gab's allerhand zu sehen. Die Räte zeigten sich auch angemessen beeindruckt von dem, was sie vorfanden. Winfried Baiker vom Rottweiler Planungsbüro präsentierte stolz, was bisher geschafft worden ist. Die ausführende Baufirma hat ganze Arbeit geleistet. Die Kanäle und Leitungen liegen bereits, die neue Fläche ist an das elektrische Leitungsnetz angebunden, und auch an Leerrohre fürs Internet wurde gedacht.

Rafael Burri, Technischer Leiter Tiefbau der Gemeinde, verwies stolz auf das aufwendige Entwässerungssystem für das Niederschlagswasser. Dies fließe aus dem gesamten Gebiet in ein riesiges Retensionsbecken. Das Becken sei so groß konzipiert, dass es das Wasser aus dem gesamten Gebiet, auch aus der bisher erst konzipierten letzten Erweiterung auffangen kann, so Burri.

Kanäle liegen in sieben Metern Tiefe

Damit das gesamte Wasser ins Becken fließt, wurden die Kanäle in bis zu sieben Metern Tiefe verlegt, um das nötige Gefälle hinzubekommen. Rund 20 000 Kubikmeter Wasser fasst das Becken maximal.

Die Kanäle sind so dimensioniert, dass sie drei Kubikmeter Wasser pro Sekunde an das Becken weiterreichen können. Voll wird das Becken allerdings kaum einmal werden, erklärte Burri, da es das aufgefangene Wasser nach und nach wieder abgibt.

Bürgermeister Peter Schumacher ist sicher, dass er für Flächen in direkter Nachbarschaft des beeindruckenden Neubaus der Firma Trautwein Käufer finden wird. Er sprach von einer "extremen Nachfrage", die nach Gewerbeflächen herrsche. An den Flächen, die jetzt erschlossen werden, gebe es bereits "konkretes Interesse". Gespräche soll es im Winter geben, kündigte der Schultes an.

An einer anderen Stelle der laufenden Erweiterung skizzierte der Bürgermeister die weitere Entwicklung in Kirchöhren-Nord. Die dritte Erweiterung sei in Richtung des bereits bestehenden Max-Planck-Wegs konzipiert, und werde durch eine Stichstraße erschlossen. Mit dieser ­Erweiterung sei allerdings "Schluss" in Kirchöhren. Dann müsse man sich an anderer Stelle im Gemeindegebiet nach geeigneten Flächen umsehen. Die Gemeinde hat hat schon Vorsorge getroffen: Die letzte Erweiterung in Kirchöhren sei bereits im Flächennutzungsplan ausgewiesen, so Schumacher.

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