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Dunningen Sternsinger hinterlassen Segen im Briefkasten

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Ein Merkzettel, Überweisungsträger und ein Kleber landen im Briefkasten. Foto: Facebook

Dunningen-Seedorf - Zum Feiertag der Heiligen Drei Könige laufen die Kinder durch die Straßen, klopfen an die Haustüren und singen für die Bewohner. Traditionell wird danach mit Kreide die Abkürzung für den Spruch: "Christus segne dieses Haus" auf die Tür gemalt und um eine Spende gebeten. Ist man aber nicht Zuhause, wie eine Bewohnerin in Seedorf, wird einem ein Kleber mit der Aufschrift "20 *C+M+B+20", ein Merkzettel und ein Überweisungsträger des katholischen Pfarramts in den Briefkasten geworfen. Schluss mit der Kreide - ist das die moderne Art der Sternsinger? Im Netz wird dieser Umstand heiß diskutiert.

User diskutieren im Netz

"Das hat doch mit Kultur nichts mehr zu tun", schreibt eine Kommentatorin auf Facebook. Ein anderer betont, dass er die Aufregung nicht verstehe. Die Kinder seien bei Wind und Wetter draußen. Wer Zuhause sei, für den werde gesungen, wer nicht, dem würde ein Merkzettel mit Überweisungsträger eingeworfen werden. "Jede Woche landen im Briefkasten bald 30 Prospekte aller möglicher Geschäfte, da stört es doch auch keinen", betont der Mann.

Für die Gemeinden Lackendorf, Seedorf und Dunningen sei das seit ein paar Jahren Normalität, dass die Kinder den Merkzettel in den Briefkasten werfen, sagt eine Mitarbeiterin des katholischen Pfarramts Dunningen auf Anfrage.

Spende ist freiwillig

Die drei Gemeinden hätten die Partnerschaft mit Chachapoyas, wofür die Spenden verwendet werden. Deshalb das Gemeinschaftskonto. "Es gab mal ein Problem mit der Bemalung des Türrahmens, daher kam die Idee für den Kleber", erklärt sie. "Entweder nutzt man ihn dann oder schmeißt ihn eben weg." Außerdem sei es keine Pflicht, etwas zu spenden.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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