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Dunningen Luisa Wetzel denkt Berlin neu

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Die Preisträger der HTWG Konstanz (von links): Michelle Kaszas, Luisa Wetzel, Michael Maier und Rebecca Bader erhalten einen Sonderpreis in der Fachsparte Städtebau für ihre Arbeit "Ber I inie". Foto: HTWG Konstanz Foto: Schwarzwälder Bote

Die Gewinner des diesjährigen AIV-Schinkel-Wettbewerbs 2020 stehen fest: Acht Ideen wurden ausgezeichnet. Unter den Preisträgern sind vier Studierende der Hochschule Konstanz, darunter Luisa Wetzel aus Lackendorf.

Dunningen-Lackendorf. Die 92 eingereichten Arbeiten junger Planer zeigen Utopien für Berlin im Jahr 2070. Der Schinkel-Wettbewerb ist der traditionsreiche Förderwettbewerb für Nachwuchsplaner des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin (AIV) und fand zum 165. Mal statt. Die Studierenden der Konstanzer Hochschule Technik – Wirtschaft – Gestaltung (HTWG) mussten sich starker Konkurrenz stellen.

Aufgabe des Wettbewerbs war es, auf dem Siedlungsstrahl Berlin – Karow – Buch – Panketal – Bernau an Entwürfen für ausgewählte Orte aufzuzeigen, wie sich die absehbaren Veränderungen von Umwelt und Gesellschaft stadträumlich, landschaftlich und baulich darstellen und auf die zukünftige Gestaltung von Stadt- und Landschaftsräumen auswirken werden.

Das Thema war in die Fachsparten Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur und Freie Kunst unterteilt. "Dieses Jahr blicken wir nicht nur auf 100 Jahre Groß-Berlin zurück, sondern schauen in die Zukunft, um Szenarien zu entwickeln, die aufzeigen, welche Weichen wir schon heute für die Zukunft der Metropolregion Berlin-Brandenburg stellen müssen", sagt Eva Krapf, Vorsitzende des AIV-Schinkel-Ausschusses.

Die preisgekrönten Arbeiten zeigten große Zuversicht, die Aufgaben der Zukunft in Angriff zu nehmen, aber auch den Mut, Außergewöhnliches zu wagen. Die Preisträger aus Konstanz, Rebecca Bader, Michelle Kaszas, Michael Maier und Luisa Wetzel, erhielten einen Sonderpreis in der Fachsparte Städtebau für ihre Arbeit "Ber I inie". Betreut wurden sie von Leonhard Schenk, Gastkritiker war der Architekt Christian Müller.

Die Jury bewertet die Arbeit so: "Aus dem Entwicklungsstrang Berlin-Bernau mit seiner punktuellen Verdichtung an den S-Bahnhöfen wird eine starke Linie. Dazu schlagen die Verfasser vor, die S-Bahn durch ein schnelleres Verkehrssystem im Untergrund zu ersetzen und auf dem frei gewordenen Streifen ein durchgehendes Band mit Hochhäusern zu einem verdichteten Streifen zu entwickeln.

Neue Funktionen wie Arbeiten und Freizeit können ebenso implantiert werden wie neue Stadträume, Grünverbindungen und flankierende Fahrradwege. Im Gebiet von Zepernick schlagen sie partielle Nachverdichtung der Wohnstrukturen, Ergänzung durch einen Bildungscampus sowie eine Weiterentwicklung der bestehenden Grünräume vor.

Durch das mutige Neudenken der Infrastruktur entstehen erstaunliche städtebauliche Möglichkeiten. Gleichzeitig ist in großen Teilen die Bewahrung der ortstypischen kleinteiligen Strukturen möglich. Die bewusste Integration von neuen Arbeitsorten liefert einen interessanten Beitrag zur Neudefinition von Wohnen und Arbeiten in diesem Raum." Wegen der Corona-Krise wird die Preisverleihung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

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