Erst eine Erklärung, dann der Test: Die "Kunden" fühlen sich gut aufgehoben.Foto: Schönfelder Foto: Schwarzwälder Bote

Corona: Test-Aktion in Dunningen angelaufen / Von Beginn an reger Zuspruch

Sanft kitzelt das Stäbchen in der Nase. Das soll das "unangenehme Gefühl" sein. Es ist zu ertragen. Mal sehen, was bei meinem Corona-Test im wahrsten Wortsinn rauskommt.

Dunningen. Am Montagabend startete die Corona-Testaktion in der Dunninger Turn- und Festhalle (wir berichteten). Rund 50 Helfer hatten das Testzentrum am Samstag aufgebaut und die Abläufe geübt. Organisiert wurde das Testzentrum vom DRK-Ortsverein mit Bereitschaftsleiter Jan Flindt und der Feuerwehr mit Kommandant Steffen Hils.

Der "Ansturm" war am Montag zu Beginn stetig, aber regelmäßig. Bürgermeister Peter Schumacher gab sich dennoch "überwältigt" vom Zuspruch. Interessierter Zuschauer war Lauterbachs Bürgermeister Norbert Swoboda, der sich die Abläufe genau ansah.

Unter den ersten "Kunden", die sich in den vier vorbereiteten Kabinen testen ließen, waren sowohl Ältere als auch Jüngere. Jeder wurde auf seinen Platz geleitet, beim Abstrich wurde viel erklärt und, wie gesagt, der Test ist weniger unangenehm, als man so hört. Anschließend wartete man in gehörigem Abstand zueinander auf das Ergebnis, das man schwarz auf weiß erhielt. Die Gemeinde bietet auch noch einen besonderen Service. Sollte in Dunningen jemand positiv getestet werden, kann er vor Ort sofort einen PCR-Test machen. 6000 Schnelltest-Kits hat die Gemeinde besorgt, die Aktion soll bis Ende des Monats laufen. Anmelden muss man sich nicht. Getestet wird Montag, Mittwoch und Freitag jeweils zwischen 17.30 und 20 Uhr.

Ach ja – mein Test war übrigens negativ.

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