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Dunningen Räte stimmen für eine klare Trennung

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Die Situation vor Ort in Seedorf: Die Haltestelle des Schulbusses wird von der Halle (rechts) an die Ausfahrt an der Festwiese (links) verlegt. Der Bus wird bei der Anfahrt das hintere Fußballtor umrunden und den Bereich des Parkplatzes an der Halle nicht mehr befahren. Fotos: Schönfelder Foto: Schwarzwälder Bote

Das seit Jahren geforderte Sicherheitskonzept im Bereich von Grundschule, Kindergarten, Festhalle und Fit’s ist in trockenen Tüchern. Am Montagabend entschied sich der Gemeinderat für die "Tögel-Variante 11".

Dunningen. Indes, noch einmal kreuzten die Anhänger der verschiedenen Varianten die Klingen, noch einmal wurden die inzwischen sattsam bekannten Argumente ausgetauscht. In der durchaus emotionalen Diskussion in der Sitzung am 5. Februar hatten sich zwei Varianten herausgeschält (wir berichteten). In der sogenannten Variante 11 wird die Haltestelle des Schulbusses an den Rand der Festwiese verlegt, die sogenannte Variante 13 belässt die Haltestelle an der Halle mit dem Bau eines Bussteiges.

Welche Lösung ist die bessere? Vor dieser Frage standen die Räte noch einmal am Montagabend. Auch für den schmalen Gehweg am Sportplatzweg, der gern beim Rangieren mal überfahren wird, sollte eine Lösung her.

Planer Rainer Christ hatte sogar schon Berechnungen angestellt, mit welcher Summe jede der Varianten zu Buche schlägt. Aus finanziellen Erwägungen sprach aus seiner Sicht einiges für die Festwiese als Haltepunkt. Christ: "Der finanzielle Aufwand sollte verhältnismäßig bleiben." Zudem komme diese Variante dem angedachten Weg hinter der Halle zum bereits grundsätzlich beschlossenen Neubau des Kindergartens entgegen.

Eine andere Sicht der Dinge hatten naturgemäß Rainer Pfaller, ehemaliger Leiter der Grundschule in Seedorf, und der aktuelle Leiter, Markus Streule. Streule sprach sich ganz klar für eine Haltestelle direkt an der Halle aus, die auch unter den Lehrkräften eindeutig favorisiert werde. "Kurze Beine, kurze Wege" müsse die Prämisse lauten. Auch Rainer Pfaller fürchtete, dass die Haltung der Schule beim Entscheidungsprozess im Gemeinderat zu wenig gewichtet werde. In seinen Augen schaffe man mit der Verlegung der Haltestelle an die Festwiese einen weiteren Gefährdungspunkt in diesem sensiblen Bereich. Zudem müsse die Schule bei Variante 11 eine weitere Aufsichtsperson stellen, was personell nur schwierig zu bewerkstelligen sei. Keine Schützenhilfe bekamen die beiden vom Sportverein Seedorf (SV), der das Fit’s betreibt. Wie Andreas Hangst, Leiter der Abteilung Finanzen des SV, deutlich machte, könne der Verein zwar mit beiden Varianten leben, favorisiere allerdings die "Festwiesen-Variante". Diese bedeute aber einen erheblich weiteren Weg für die Kinder, unter Umständen quer über den Parkplatz.

Sicherheit Ursprung aller Überlegungen

Inge Erath hingegen fand dieses Konzept überzeugend. Damit werde eine klare Trennung von Park- und Busverkehr möglich. Auch Markus Holl und Helmut Faller argumentierten in diese Richtung. Faller dazu: "Der Ursprung aller Überlegungen war mehr Sicherheit für die Kinder." Dies erfülle die Variante 11.

Auf wenig Gegenliebe stieß allerdings Christs Idee, den Gehweg am Sportplatzweg mit einem Geländer vor dem Rangierverkehr zu sichern. Aus einigen Räten sprach wohl eine ordentliche Portion Lebenserfahrung, als sie mutmaßten, dass das Geländer wohl nicht lange überleben werde.

Auch sei nicht völlig sicherzustellen, dass die Kinder nur auf der "richtigen" Seite des Geländers laufen. Simone Spengler fand das Geländer sogar "ein Stück weit absurd".

Helmut Faller schlug eine andere Lösung vor. Man könnte, so Faller, einen breiten Grünstreifen anlegen und den Gehweg dahinter verlegen. Dieser Vorschlag stieß auf offene Ohren. Allerdings muss Rainer Christ alles noch mal durchrechnen.

Auf Antrag Fallers wurde über die Varianten schließlich getrennt abgestimmt. Nur vier Räte wollten die Haltestelle des Schulbusses an der Halle, 14 stimmten für den Bus-Halt an der Festwiese (Variante 11) und eine Mehrheit gab ihre Zustimmung, die in Variante 11 mitgeplanten zusätzlichen Parkplätze anzulegen.

Über den Gehweg am Sportplatzweg wird noch einmal zu reden sein.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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