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Dunningen Piraten, Taucher und ein Exhibitionist

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Die Ameisen der Mini Garde wuseln durch die Halle (links). Die erste Mannschaft der Spielvereinigung tanzt als Taucher über die Bühne der Eschachtalhalle. Fotos: Cools Foto: Schwarzwälder Bote

14 Grad draußen, beste Stimmung in der Eschachtalhalle – das Motto Eschachstrand hätte am Samstag in Lackendorf kaum passender sein können. Die ersten Auftritte waren bereits am frühen Nachmittag beim Seniorenball zu sehen.

Dunningen-Lackendorf. Los ging es gleich mit einem Lied, bei dem es schwer fiel, nicht zu lachen. Helmut Rall, Helme Schmeh, Marco Gleixner, Mark May, Tom Wenger und Dichaela Renz besangen die "Schöne Eschachtälerin" und berichteten, wie sie zu Kind und Kegel kam.

Ehekrach, und das nicht zu knapp, stand bei "Ditschi und Päs" (Dichaela Renz und Pascal Jauch) im Fokus. Für die Beiden ging es ins Thermalbad, um die neue Bademode auszuführen und sich einmal mehr so richtig übereinander aufzuregen. Etwa darüber, dass Päs anderen Frauen nachschaut – "Da läuft’s Geschirr, ich hab‘ nur die Scherben" - und dass man Ditschi nie etwas recht machen kann, und dass der Lack ab ist.

Die wohl süßeste Insektenplage, die man sich vorstellen kann, brach anschließend über die Senioren herein. 25 quirlige kleine Ameisen, die Minigarde, feierten auf der Bühne eine Party und wuselten durch ihren Bau.

Dass bei Hitze am Strand auch eine gewisse Coolness erforderlich ist, zeigte das Vater-Sohn-Duo Daniel und Lian Sprich im Partnerlook mit "A Mann für Amore". Waghalsig, akrobatisch und faszinierend wurde es einmal mehr beim Härlegeistertanz. Die Lackendorfer flogen durch die Luft und zeigten waghalsige Stunts, auch wenn ein Crash mit dem Sprungkasten das Publikum kurz den Atem anhalten ließ.

Schusseliger Bräutigam

Zeit für eine Abkühlung. Die kam mit der Teenie-Garde, die zum Motto "Atlantis" in die Tiefe der Meere entführte. Abgetaucht wurde auch mit der ersten Mannschaft der Spielvereinigung Stetten-Lackendorf, die weniger mit echten Tanzqualitäten als vielmehr mit ausgefallenen Moves und der gewissen Prise Humor auftrat.

Wahre Begebenheiten aus dem beschaulichen Eschachtal gaben anschließend Ditschi und Matze (Matthias Renz) zum Besten. Und da gab es einiges zu berichten, etwa, wie der schusselige Bräutigam den schönsten Tag seines Lebens in schmerzenden Schuhen verbringt, weil er die Papierspanner darin vergessen hat. Oder wie der Sohnemann in Abwesenheit der Eltern mal kurz ein paar Furzkissen per Alexa nach Lackendorf bestellt. Doch auch die Vortragende hatte im vergangenen Jahr für einen Lacher gesorgt, indem sie in Düsseldorf ein Taxi vom Flughafen zum Hotel nehmen wollte. Dumm nur, dass sie "mit drei Purzelbäumen" da gewesen wäre. Ein bisschen weiter war es da zur italienischen Riviera. Für Claudius Jauch, Simone Jauch, Pascal Jauch, Sebastian Jauch, Mark May, Carmen Haas und Oliver Kinzler ging es nach Rimini, doch der Ärger schien schon vorprogrammiert. Eheprobleme, aufdringliche Verkäufer, die den Rücken eincremen wollen, Spreewaldgürkchen statt Gelato, Schürzenjäger und ein Exhibitionist machten die Entspannung auf dem Liegestuhl unmöglich.

Den Narrenmarsch der Baronen­gilde ein wenig aufpoliert hatten die "Rapper". Zusammen mit den Frackträgern lieferten sie eine hochmoderne Form des Baronenlieds, die beim Publikum offenbar Gefallen fand.

Beim Bürgerball am Abend kamen dann noch einige hochkarätige Gäste dazu, etwa das Männerballett aus St. Georgen – in Lackendorf stets ein mit Spannung erwarteter Act. Diesmal performte es zu Tim Bendzkos "Hoch" und begeisterten mit absoluter Synchronität und spannenden Lichteffekten. Wohl unvergessen bleibt der Einzug des Moderatorenteams Ditschi und Matze mit einem selbst gebauten Piratenschiff zum Soundtrack von "Fluch der Karibik" – der perfekte Auftakt für einen turbulenten Abend. Mark und Christine May, Tanja Kaluza-Rall und Laura Rall sowie Dichaela und Matthias Renz hatten sich erneut allerhand einfallen lassen, um die Lackendorfer zu amüsieren und zu begeistern. Das Duo Safran sorgte nachmittags wie abends für gute Stimmung und kurzweilige Pausen. So lässt sich ein Tag am Strand doch richtig genießen.

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