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Dunningen Peter Schumacher: "Es nicht zu machen, wäre fatal"

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Während viele Gemeinden einen wirtschaftlichen Einbruch fürchten, investiert Dunningen in die Erschließung neuer Gewerbeflächen.Foto: Otto Foto: Schwarzwälder Bote

Dunningen. Ein spektakulärer Anblick bietet sich den Autofahrern auf der Bundesstraße 462, wenn sie fast auf Höhe der Tankstelle die Augen in Richtung des Dunninger Gewerbegebiets Kirchöhren Nord richten. Dort wurde eine beträchtliche Fläche freigeräumt.

Firma arbeitet sich bergauf

Mit der Erschließung weiterer Flächen im Gewerbegebiet bereitet sich die Gemeinde Dunningen auf die Zukunft vor, wie Bürgermeister Peter Schumacher auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt.

Bei dem ins Auge fallenden Areal handelt es sich, so der Schultes, zunächst um die geplante Retensionsfläche, um Niederschlagswasser aufzufangen, das dann in die Eschach geleitet wird. Das zu erwartende Schmutzwasser wird im Verbandssammler, der neben der Eschach liegt, aufgefangen und schließlich in die Verbandskläranlage in Horgen geleitet.

Nach Auskunft Schumachers laufen die Arbeiten seit rund zwei Wochen. Begonnen wurde an der Eschach am Fuße des Gefälles, nun arbeite sich die ausführende Firma Effinger quasi bergauf ins Gewerbegebiet, wie der Bürgermeister erläutert.

Im Zuge der Maßnahme werden nicht nur Grundstücke mit den nötigen Versorgungsleitungen erschlossen, auch der Straßenkörper der Peter-Birk-Straße wird verlängert. Neu erschlossen wird eine Fläche von knappen fünf Hektar. Die Gemeinde wird für die Maßnahme rund 1,16 Millionen Euro auf den Tisch legen.

Vermutlich keine Haushaltssperre

Fällig sei die weitere Erschließung des Gewerbegebiets Kirchöhren Nord auf alle Fälle längst gewesen, betont der Bürgermeister. Auch und gerade in Zeiten des Coronavirus.

Zwar geht Schumacher aus heutiger Sicht davon aus, dass die Gemeinde die sich anbahnende Wirtschaftskrise glimpflich überstehen und eine Haushaltssperre wie in anderen Gemeinden des Landkreises, nicht notwendig sein wird, belastbare Zahlen werden allerdings erst im Herbst vorliegen. Schumachers augenblickliche Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde könne sich allerdings bis dahin auch ändern.

Immerhin sei die Gemeinde mit mehreren Interessenten im Gespräch, die Grundstücke im neuen Bereich des Gewerbegebiets ins Auge gefasst hätten. Er persönlich habe nicht das Gefühl gehabt, dass diese Unternehmen wegen Corona von ihren Ansiedelungs­absichten abrücken wollten. Mit der Ansiedlung neuer Betriebe werde die Wirtschaftskraft der Gemeinde weiter gestärkt, zeigt sich der Bürgermeister überzeugt.

"Die Maßnahme zu stoppen, wäre für die Gemeinde fatal." Wegen Corona jetzt nichts zu machen, sei in seinen Augen auf jeden Fall der falsche Weg.

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