Sieht doch gut aus: Saubere Linien erhöhen die Sicherheit auf der Straße zwischen Dunningen und Seedorf.Foto: Rudolf Foto: Schwarzwälder Bote

Markierungsarbeiten: Spezialfarbe sorgt für größere Sicherheit / Manche Autofahrer unverbesserlich

Wie neu sieht sie aus, die Straße zwischen Dunningen und Seedorf. Frische Markierungen machen das Autofahren wieder angenehmer und ganz nebenbei sinkt auch das Unfallrisiko.

Dunningen. Für diejenigen Autofahrer, die es nicht mitbekommen hatten, barg der Weg zur Arbeit am Mittwochmorgen eine Überraschung. Die Straße zwischen Dunningen und Seedorf war gesperrt: Markierungsarbeiten. Aber jetzt weiß man wieder, wo es langgeht. Nur wenige Stunden hat die Firma Rostra im Auftrag der Straßenmeisterei Schramberg gebraucht, um Striche und Linien aufzubringen.

Die Straße habe die neue Markierung wirklich nötig gehabt, so der stellvertretende Leiter der Straßenmeisterei Schramberg, Heiko Hils. Diese war verblasst, besonders in der Nacht so gut wie nicht mehr zu sehen, mithin ein Unfallrisiko.

Nach einer Verkehrsschau sei dann klar gewesen, dass die Straße an der Reihe sei. Zunächst wurde bereits vor einigen Wochen die Randmarkierung erneuert, im laufenden Betrieb sozusagen. Für die Mittelmarkierung, die am Mittwoch aufgebracht wurde, war allerdings eine Sperrung nötig, denn die Straße ist zu schmal, als dass die Markierungs-Maschine in der Mitte fahren könnte, ohne zum Beispiel den Schwerlastverkehr zu behindern.

Hils erläutert im Gespräch mit unserer Zeitung, dass die Spezialfirma eine sogenannte Agglomerats-Markierung aufgebracht hat. Diese Farbe ist besonders beständig und auch nachts und bei Regen deutlich zu sehen. Das gibt den Autofahrern Sicherheit. Im Zeitalter des Autonomen Fahrens würden gut erkennbare Markierungen auch immer wichtiger.

Zwischen sechs und acht Jahren hält so eine Markierung, natürlich abhängig von der Häufigkeit des Winterdienstes und der Zahl der Überfahrungen, besonders der Lastwagen. Eine solche Farbe ist, so Hils, "nicht ganz billig".

Einfachere Farbe, wie sie die Straßenmeisterei selbst aufbringt, hält längst nicht so lang. Zur Kasse gebeten wird übrigens das Land. Der Straßenmeisterei steht ein jährliches Budget zur Verfügung, sie entscheidet jedoch über die Prioritäten.

Übrigens ging es am Mittwoch schnell. Um 8 Uhr begannen die Arbeiten und bereits um 10.30 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden. Er habe sofort mit dem Busunternehmen Verbindung aufgenommen, damit der ÖPNV wieder die normale Strecke fahren konnte.

Aber es ist immer dasselbe und ärgerlich für Hils und seine Leute: Während die meisten die Arbeiten brav auf der Umleitungsstrecke umfuhren, gab es wieder etliche, die die Schilder ignorierten und einfach durchfuhren.

Ein solches Verhalten sei nicht nur rücksichtslos, sondern auch für die Mitarbeiter der Firma Rostra gefährlich, so Hils.

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