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Dunningen In Dunningen wird die Kultur gelebt

Von

Von Peter Schönfelder

Dunningen. Im ländlichen Raum ist kulturell nichts los? Da gibt’s nichts oder wenig im musischen und bildnerischen Bereich? Denkste! Dunningen wird mit den "Thementagen – Kunst und Kultur", die am Donnerstag, 16. April, mit einer imposanten Auftaktveranstaltung beginnen, das Gegenteil beweisen.

Den drei "Schöpfern der Thementage" ist die Genugtuung anzumerken, als Bürgermeister Stephan Kröger, Hauptamtsleiter Siegfried Braun und Museumsleiter Julius Wilbs die zehntägige Veranstaltungsreihe vorstellen. Und schon ein einziger Blick in das Programm offenbart: Dunningen braucht sich auf dem Feld Kunst und Kultur nicht zu verstecken.

Sie haben alle ins Boot bekommen, die Gemeindeverwaltung sowieso, aber auch die Vereine, die Jugendkunstschule, die Musikschule, Künstler, Musiker und Fotografen.

Bereits die Auftaktveranstaltung kann sich sehen lassen. Neben einem Grußwort von Bürgermeister Kröger und Musikstücken des Orchesters der Musikschule wird der bekannte Volkskundler Werner Mezger das Wort unter dem Thema "Heimat und Kultur im ländlichen Raum" ergreifen.

In den folgenden Tagen bis zum Sonntag, 26. April, werden die Dunninger und ihre Vereine mit Ausstellungen, Konzerten, Führungen, unter anderem mit dem Künstler Tobias Kammerer, sowie einem kreativen Jugendangebot unter der Regie der Jugendkunstschule hoffentlich zahlreiche Kultur-Interessierte in alle drei Ortsteile locken. Die Veranstaltungsorte reichen von den Festhallen in Dunningen und Seedorf über die Christophorus-Kapelle, das Haus am Adlerbrunnen, die Eschach- und Jacob-Mayer-Schule, das Vereinsheim Tenne bis zur Pfarrkirche in Lackendorf. Beteiligt sind alle musiktreibenden Vereine. Aber dabei sind nicht nur die Musikvereine einschließlich des Handharmonikaklubs, sondern auch die Chöre vom Jugendchor Megaphones über den Seedorfer Kirchenchor bis zum Liederkranz. Auch das Dunninger Forum engagiert sich mit einem Liederabend.

Drei Ausstellungen werden die Thementage begleiten. So zeigt der Heimat- und Kulturverein neben "Damenhüten von früher" auch eine Gemälde-Ausstellung im Rathaus. In den Katakomben der Christophorus-Kapelle ist eine Fotoausstellung von Fritz Rudolf und Martin Schrempp zu sehen und der Liederkranz bietet eine Foto-Ausstellung von Dunninger Gebäuden einst und jetzt. Es würde den Rahmen sprengen, alle Veranstaltungen an dieser Stelle zu beschreiben. Deshalb wird es einen Flyer geben, der als Kompass durch die Thementage führt. Das Logo dazu, in dem die Wappen aller drei Ortsteile bildlich zitiert werden, hat übrigens ein junger Künstler der Jugendkunstschule entworfen.

Man richte sich mit dem Veranstaltungsreigen an alle Dunninger, habe aber besonders die Neubürger im Auge, so Julius Wilbs. Und Bürgermeister Kröger sekundierte gestern im Pressegespräch, dass Kultur in Dunningen gelebt werde, und dies zeigten die Thementage in besonderem Maße. Das umfangreiche Kulturangebot in einer Gemeinde dieser Größe sei fast ein Alleinstellungsmerkmal, betonte Wilbs. Solche "weichen Standortfaktoren" würden bei der Wahl des Wohnsitzes immer wichtiger.

Noch herrschte Vorfreude am Tisch, aber am 16. April um 19 Uhr fällt nach einem Jahr der Vorbereitungen endlich der Startschuss.

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