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Dunningen Chemiebrand löst Großeinsatz aus

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Die Feuerwehr ist im Großeinsatz. Foto: Kimmich

Dunningen - Erst war den Einsatzkräften nur ein Garagenbrand gemeldet worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass das Ganze gefährlicher war als angenommen: Chemische Flüssigkeiten, ein Galvanikbad mit Nickel und Chrom, brannte. Das löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Das Gebiet wurde abgesperrt.

Nachdem klar war, dass in einem Gebäude in der Mohrengasse chemische Stoffe brannten, wurden weitere Einsatzkräfte, darunter der Gefahrgutzug der Feuerwehr, auf den Plan gerufen. Der Brand sei jedoch so klein gewesen, dass er schnell unter Kontrolle gewesen sei, hieß es von Seiten der Feuerwehr.

Auch Bürgermeister warnt

Derweil wurden die Anwohner angehalten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sie vor jedweder Gefahr zu schützen. Die Lage war auch nach dem Löschen nicht ganz klar, weil nicht abzuschätzen war, was mit den gefährlichen Stoffe in dem Gebäude alles passiert ist.

Das Gebiet rund um die privat betriebene Galvanik wurde sicherheitshalber großräumig abgesperrt. Mit Spezialanzügen ausgerüstet, gingen die Einsatzkräfte ins Haus, um Nachforschungen anzustellen. Dabei stellte sich heraus, dass kein Gefahrengut ausgelaufen war. Gleichzeitig wurde die Kläranlage informiert und auf eine mögliche hohe Verunreinigung des Abwassers hingewiesen – doch auch ins Abwasser gelangten keine Gefahrenstoffe.

Auch Bürgermeister Peter Schumacher gab über Facebook eine Warnung an die Bürger weiter, aufgrund der unklaren Lage Türen und Fenster geschlossen zu halten. Unweit des Einsatzorts, in der Eschachschule, lief der Nachmittagsunterricht trotz des Alarms wie gewohnt weiter. Bei den Schülern sorgte das Großaufgebot an Feuerwehrautos und Krankenwagen allerdings für einige Unruhe. Der Busbahnhof liegt im weiträumig abgesperrten Gebiet. Nach Schulschluss am Nachmittag gegen 15.30 Uhr traten die Schüler dann aber wie gewohnt die Heimfahrt an, die Busse wurden an den Absperrungen vorbeigelotst.

Ursache bleibt unklar

Insgesamt waren am Unfallort 80 Feuerwehrkräfte mit 25 Fahrzeugen aus Dunningen, Schramberg und Rottweil, der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug und das DRK des Ortsvereins Dunningen mit sechs Kräften und zwei Fahrzeugen zur Stelle.

Nach eineinhalb Stunden Einsatz rückten die Feuerwehren aus Rottweil und Schramberg wieder ab. Es gab weder unter den Mitarbeitern noch unter den Einsatzkräften Verletzte.

Wie genau das chemische Bad in Brand geraten war, ist derzeit noch nicht bekannt.

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