Wohin führt der zukünftige Weg des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord? Dunningen will sich an der Beantwortung dieser Frage aktiv beteiligen. Foto: pixabay

Neuling will gleich mitarbeiten. Ergebnis der Beratungen im Gemeinderat über Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Dunningen - Die Gemeinde Dunningen will bald eine der 110 Mitgliedsgemeinden im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord werden und sich gleich aktiv einbringen. Das war das Ergebnis der Beratung in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Dunningen.

Über Chancen informieren

Im Augenblick laufe ein Arrondierungsverfahren, um die Bewerber in eine Mitgliedschaft aufzunehmen. Diese Aufnahme werde von der Vertreterversammlung im September in Sasbachwalden vollzogen, wie Dunningens Hauptamtsleiter Frank Fahrner auf Nachfrage bestätigte. Dunningen sei gewissermaßen auf dem Sprung in den Naturpark, so Fahrner. Bei dieser mehrstündigen Veranstaltung werde die Geschäftsführung sowohl über die bisherige Arbeit des Naturparks, aber auch über die verschiedenen Chancen und Möglichkeiten für die Mitgliedsgemeinden informieren.

Der Naturpark befindet sich gerade in einer entscheidenden Umbruch-Phase. In den nächsten Monaten soll der sogenannte Naturpark-Plan fortgeschrieben werden. In diesem Leitfaden für die Entwicklung des Parks werden inhaltliche Schwerpunkte, Ziele und Projekte für die zukünftige Naturparkarbeit festgeschrieben. Im Hinblick auf die aktuellen Rahmenbedingungen und Zukunftstrends richtet der Naturpark seinen "Kompass" für die kommenden Jahre neu aus.

Räte sind interessiert

Deshalb lade die Geschäftsführung des Naturparks im gesamten Jahr 2020 Mitglieder, Gemeinderäte, Partner, ehrenamtliche Akteure und Interessierte zu einer Ideen-Werkstatt ein, um Ziele und Projekte der zukünftigen Arbeit zu entwickeln.

In der Gemeinderatssitzung in Dunningen fanden sich auch gleich vier interessierte Räte, die sich in diesen Diskussionsvorgang aktiv einschalten wollen, um die Entwicklung des Naturparks mitzugestalten. Die Hand hoben Inge Erath, Martin Hangst, Andreas Wilbs und Martin Benner.