Kreisarchivar Bernhard Rüth bei der Vernissage im Gespräch mit Mario Moronti (rechts). Foto: Merz Foto: Schwarzwälder-Bote

Moronti-Ausstellung unter der Christophorus-Kapelle eröffnet

Von Rudi Merz Dunningen. Im Beisein vieler Freunde der bildenden Kunst aus nah und fern eröffnete der Verein der Dunninger Christophorus-Kapelle in den Katakomben unter dem sakralen Kleinod auf dem Kapf seine zweite Ausstellung mit 40 Bildern und Skulpturen von Mario Moronti.Die Räume unter der Kapelle erwiesen sich bei dieser Ausstellung als hervorragend geeignet für eine solche Veranstaltung.

Nach einem Grußwort des Vereinsvorsitzenden Gerhard Benner stellte zunächst Bürgermeister Gerhard Winkler die Gemeinde als Kulturträger vor. Es sei bezeichnend, so Winkler, dass Dunningen in der Kunstförderung im ländlichen Raum seit Jahren besonders engagiert sei. Er dankte Vera Bachleitner, die als Initiatorin für das Zustandekommen der Ausstellung Vorbildliches geleistet habe.

Als Freund und Wegbegleiter des jetzt im italienischen Piemont lebenden Malers, der viele Jahre in Schramberg gewirkt hatte, zeichnete Winfried E. Schmid aus Rottweil ausführlich dessen Biografie. So habe sich dieser unter anderem bei einem Besuch eines Bergwerks in Westfalen in 1200 Meter Tiefe von den Kohlenflözen, die keinesfalls tote Materie seien, tief beeindrucken lassen und nachfolgend seine Erkenntnisse in Kunst umgesetzt.

Seine vielseitigen Kreationen würden weder Tiefe noch Breite, noch einen Horizont aufweisen, seien in den unendlichen Raum ausgeweitet und von großer Perfektion gekennzeichnet. Licht und Schatten seien nach Morontis Intention untrennbar und Voraussetzung für das Gelingen irdischen Lebens und der bildenden Künste.

In einer Ausstellung im vergangenen Jahr in Lahr habe Moronti große Zustimmung und Wertschätzung erfahren. Die folgenden Fragen der Besucher an den Künstler, beantwortete dieser ausführlich.

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