Wieder hat ein Mann in Seedorf ein Schulkind angesprochen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. (Symbolfoto) Foto: Gentsch

Wieder Vorfall in Seedorf. Polizei am Fall dran. Untersuchung wurden aufgenommen.

Dunningen-Seedorf - Die Polizei untersucht derzeit einen Vorfall, der sich am vergangenen Montag in Seedorf ereignet haben soll. Dabei soll ein neunjähriger Junge nach eigener Aussage von einem Mann angesprochen worden sein, der ihm angeboten habe, ihn nach Hause zu fahren. Die Vorgehensweise erinnert sehr an einen ähnlichen Vorfall, der im September dieses Jahres für Aufregung bei Eltern und Lehrern gesorgt hatte.

Jetzt macht die Schule in einem Schreiben, das der Redaktion vorliegt, auf die Geschehnisse aufmerksam. Kurz wird dabei über den "aktuellen Vorfall" informiert, der sich laut Schreiben gegen 16.45 Uhr ereignet haben soll. Und es zieht Parallelen zu dem Ereignis im September.

Die Schule habe die Eltern des Neunjährigen gebeten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Dies sei am Donnerstag auch geschehen, bestätigt ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Tuttlingen.

Die Beamten des zuständigen Reviers Schramberg nehmen den Fall, so der Sprecher weiter, naturgemäß sehr ernst und haben bereits Ermittlungen aufgenommen. Dazu gehört auch die sensible Vernehmung des Jungen. Zudem werde geprüft, ob die beiden Fälle zusammenhängen. Um sich über Fortschritte bei den zwischenzeitlichen Ermittlungen zu unterhalten, dazu sei es noch zu früh, bittet der Sprecher um Geduld.

Bereits nach den ersten Vorfall im September habe die Polizei mehr Präsenz in Seedorf gezeigt, bestätigte er auf Nachfrage.

Auch sei das Thema, so versichert die Schule, in den Klassenzimmern thematisiert worden, um die Kinder zu sensibilisieren. Die Schule betont weiter, dass die Kinder nicht vor Unterrichtsende entlassen und die Busaufsichten an der Schulhaltestelle lückenlos geführt werden.

Zudem steht auf dem Schreiben die Telefonnummer des Schramberger Polizeireviers, wenn die Eltern Hinweise und Beobachtungen melden wollen.