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Dunningen Eltern kämpfen für Busbahnhof

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Viele Eltern waren am Montag in die Sitzung des Dunninger Gemeinderats gekommen, um ihrer Forderung nach einem Busbahnhof in Seedorfer Ortsmitte Nachdruck zu verleihen. Foto: Schönfelder

Dunningen - Die Eltern machen sich Sorgen: Um die Sicherheit ihrer Kinder, um die weitere Entwicklung auf dem so genannten Maier-Areal, um die Haltung der Gemeindeverwaltung gegenüber einem Bauvorhaben in Seedorfer Ortsmitte. Und das zeigten sie am Montag deutlich.

Groß war der Andrang bei der Gemeinderatssitzung am Montagabend. Mehrere Dutzend Eltern, vornehmlich Mütter, wollten ihrer Empörung Ausdruck verleihen, dass die Verwaltung augenscheinlich in Sachen Busbahnhof, der von ihnen dringend gewünscht wird, scheinbar untätig ist, und, so sieht es für sie aus, der angedachte Geschossbau statt des Busbahnhofs auf dem Maier-Areal kommen wird.

Ratlos, enttäuscht und vor den Kopf gestoßen fühlten sich die Eltern, so die Kindergartenbeiratsvorsitzende Sarah Merz wörtlich. Bisher sei der Aspekt der Bürgerbeteiligung in Sachen Maier-Areal noch völlig außen vor, bemängelte sie. Schließlich gehe es um die Sicherheit der Kinder. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, sich über den Busbahnhof klar zu werden, bevor eine andere Planung ihn unmöglich mache.

Sarah Merz beschrieb die in den Augen der Eltern unhaltbare Situation an der Turn- und Festhalle: Kein Platz zum Parken für die Eltern und gefährliches Rangieren der Busse. "Auch für die Busfahrer ist das eine Zumutung", so Merz. Es habe bereits die eine oder andere gefährliche Situation gegeben. Kurzum, die Situation sei schlicht untragbar. Die Problematik betreffe nicht nur die Seedorfer, sondern auch die Lackendorfer und Dunninger Kinder.

Die Frage eines möglichen Busbahnhofs sei bereits diskutiert worden, so Bürgermeister Stephan Kröger, und der Gemeinderat habe sich die Situation bereits vor Ort angesehen, um auszuloten, was auf dem Areal möglich sei.

Die Verwaltung sei daraufhin vom Gemeinderat beauftragt worden, eine Konzeption zu erarbeiten, um die Sicherheit der Kinder im Bereich Kindergarten, Grundschule und Halle zu erhöhen. Dabei sollen sowohl der Bewegungsverkehr, als auch der ruhende Verkehr in die Konzeption einfließen.

An der Erarbeitung des Konzepts sollen Kindergarten, Schule und Eltern beteiligt werden. Im Haushalt des kommenden Jahres sind unter der Rubrik "Planung Ortsmitte Seedorf" für die Erstellung des Entwurfs bereits 10 000 Euro eingestellt.

Merz bezweifelte allerdings, dass die Räte am Abend, als der Vor-Ort-Termin über die Bühne gegangen sei, einen realitätsnahen Eindruck von der Situation zu Schul- und Kindergartenbeginn gewonnen hätten. Merz bat an die Gemeinderäte gewandt: "Macht euch ein Bild zur richtigen Uhrzeit."

Unterstützt wurde Merz auch von der Elternbeiratsvorsitzenden der Grundschule, Linda Auber-Sardanovic ("Wir stehen hinter dem Anliegen"), und von Grundschulleiter Marcus Streule. Streule: "Die Problematik landet zuerst bei mir." Streule bat um einen weiteren Besuch des Gemeinderats: "Wir wollen die Sache vor Ort darstellen."

Am Schluss wollte Sarah Merz noch wissen, wie weit die Planung für eine mögliche Bebauung fortgeschritten sei. Dabei denke sie an das ins Auge gefasste mehrgeschossige Wohnhaus, dass auf dem Areal angedacht ist.

Bürgermeister Kröger stellte klar, dass derzeit keine konkrete Planung für die Bebauung des Geländes vorliege.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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