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Dunningen Eine Perücke macht noch keinen Trump

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Hochkarätige Besetzung der Raupe beim Seedorfer Umzug (von links): Raupenfahrzeugführer Oliver Hölz, Zunftpräsident Christian Holzer, Bürgermeister Peter Schumacher, der Ehrenvorsitzende des Vereinsrings, Walter Neff, Kuno Werner, Pfarrer Gerhard Ruoff sowie Bürgermeisterstellvertreter und Altnarr Rainer Pfaller Foto: Haag Foto: Schwarzwälder Bote

Dunningen-Seedorf (mh). Unter dem Motto "Make Saidorf great again" kribbelte und krabbelte es auch am Samstag im Raupennest Seedorf. Es gab einiges zu tun für die fleißigen Raupen.

So begann um 13.30 Uhr der Umzug zum Rathausplatz, auf dem der Narrenbaum gestellt wurde. Unter anfeuernden Rufen der Zuschauer gelang es dem Komitee, den Narrenbaum traditionell mit reiner Muskelkraft und lediglich mit Hilfe einiger Holzstangen zu stellen.

Daraufhin begrüßte Raupenzunftpräsident Christian Holzer die Zuschauer und besonders Bürgermeister Peter Schumacher auf der Raupe.

Gemäß dem diesjährigen Fasnetsmotto in Seedorf "Seedorf goes America" bekam der Bürgermeister erst mal eine Perücke auf, die den Haaren von Präsident Donald Trump glich.

Weitere Höhepunkte der überaus scharfsinnigen Rede in Reimform waren die Idee eines Seniorenkinos in der Volksbank, bei dem die Senioren die allzu lustigen Reaktionen auf die Neubesetzung mit dem Computersystem "SiSy" anschauen können. Zudem warb der Präsident für die Bezeichnung "Kinder-Ärzte-Haus" zur Gewinnung neuer Wählerstimmen für den Bürgermeister, da die erst kürzlich eröffnete Praxis auf dem ehemaligen Gelände des Spielplatzes in der Hochwiesenstraße stehe.

Peter Schumacher ließ sich nicht lange bitten und antwortete ebenso scharfsinnig und in Reimform. Er bedankte sich für den Kopfschmuck, entgegnete jedoch mit Verlaub, dass er ohne Perücke sogar noch besser aussehe. Des Weiteren verteidigte er das Ärzte-Haus als äußerst gelungenes Pilotprojekt. Schumacher betonte außerdem, dass er mit der Bank nichts am Hut hätte, und versicherte, dass es auf dem Rathaus reell bleiben werde.

Den Vorschlag des Seniorenkinos inklusive Eiscafe unterstützte er, wirke es doch auch dem Seedorfer Gaststättensterben entgegen. Umsetzen wollte er den Vorschlag jedoch nicht und gab ihn stattdessen bei der Raupenzuft in Auftrag, die ihre Amtsgewalt in den Fasnetstagen ja hierfür nutzen könne. Ein weiteres Statement des Bürgermeisters war, Seedorf sei schon "great" (genug).

Dann erfolgte die Schlüsselübergabe und der Umzug mit den zahlreichen Kleidlesträgern zur Festhalle zurück.

Dort fand am Samstagnachmittag der alljährliche Kinderball statt. Musikalisch umrahmt vom Musikverein war für den Nachwuchs einiges geboten. So gab es auch in diesem Jahr wieder verschiedene Wettbewerbe für die unterschiedlichen Altersklassen und die verschiedenen Garden präsentierten ihre Tänze. Als Highlight öffnete dann auch noch die Kinderbar.

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