Nach dem Sturm auf die Grundschule in Seedorf gibt es ein buntes Programm im Pavillon. Fotso: Merz Foto: Schwarzwälder Bote

Sturm: Kinder haben erst mal frei

Die erste närrische Aktion der Seedorfer Raupenzunft am ersten Hochfesttag der Fasnet, dem "Schmotzigen" Donnerstag ist der Sturm auf die Grundschule am Vormittag.

Dunningen-Seedorf. So zog eine Abordnung der Raupen, bestehend aus allen Narrentypen, zusammen mit dem Elferrat an der Festhalle los, um die Kinder von ihrem Alltagsunterricht zu erlösen.

Schülerbefreiung: Klassenzimmer schnell geleert

Sämtliche Klassenzimmer wurden so nach und nach von den Schülern geräumt. Dann lud die Schulguggenmusik mit dem Schlachtruf der Narrenzunft "Raupennest" zur Polonaise über den Pausenhof zum Schulpavillon ein. Dort bot zunächst das Lehrerkollegium einen zündenden Rockauftritt.

Dem folgte von der Klasse 3b ein Mitmachtanz, an dem sich auch die närrischen Gäste beteiligen konnten. Der Schüler Georg Haag und seine Partnerin Katharina brachten ein Gedicht und die Klasse 2 steuerte einen Geistertanz zum Programm dazu. Auch die Klasse 3c hatte ein Gedicht über die Narretei im Dorf einstudiert, und die Tanz-AG der Schule überraschte mit einem modernen Showtanz. Unter der Regie von Konrektor Markus Fischinger, der auch als Moderator der Schulfasnet fungierte, luden Lehrpersonal und Betreuer zum abschließenden Kehraus ein, und dann konnten die Kleidlesträger der Raupennarren die Kinder mit den üblichen Geschenken eindecken. Im Anschluss besuchte die Zunftdelegation noch den Kindergarten und das Lehrerkollegium musste sich in der Raupenstube einer närrischen "Prüfungsrunde" unterziehen.