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Dunningen Anbau spiegelt neue Konzepte wider

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Auf ihrem Weg zur gebundenen Ganztagsschule wird in der Grundschule in Seedorf soll das Raumangebot durch einen Anbau vergrößert werden. Foto: Schönfelder Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Peter Schönfelder Dunningen. Die Grundschule in Seedorf geht ihren Weg weiter in Richtung gebundene Ganztagsschule. Neben denn neuen pädagogischen Konzepten steht allerdings auch der zusätzliche Raumbedarf, den dieser Schultyp bedingt. Ein Thema für den Ausschuss für Umwelt und Technik.Dieser hatte sich bereits in früheren Sitzungen mit der Erweiterung der Schule beschäftigt und die beiden Architekten Karola Heinz und Julius Digeser mit einer Entwurfsplanung eines unterkellerten Anbaus beauftragt. Der Entwurf von Karola Heinz sieht einen zum vorhandenen Schulgebäude über einen Vorraum angedockten zweiklassigen Anbau mit Pultdach vor. Dieser könnte später um ein weiteres Geschoss erweitert werden. Im Untergeschoss sind Lehrerarbeitsräume und Besprechungsräume möglich. Das Innere wird durch eine Treppe zugänglich gemacht, der Anbau eines Aufzugs wäre später möglich.

Der Entwurf von Julius Digeser sieht eine vom vorhandenen Gebäude abgehenden Baukörper mit zwei Ateliers und Flachdach mit östlich angeordnetem Flur vor. Über diesen Flur könnte später auch ein weiterer möglicher Anbau erschlossen werden. Die geplanten Arbeitsräume im Untergeschoss würden durch einen Lichtgraben belichtet. Allerdings überschritt der von den beiden Architekten geplante Fläche beider Geschosse die vom Regierungspräsidium genehmigte Fläche um einiges. Durch die größere Fläche erhöht sich der Landeszuschuss jedoch nicht, was eine größere finanzielle Last für die Gemeinde bedeutet. Die Architekten stellten deshalb in der Sitzung des Ausschusses eine modifizierte Planung mit kleinerer Fläche vor.

Gleichwohl bleiben die Gesamtkosten erheblich. Bürgermeister Gerhard Winkler konnte zu den Kosten allerdings nur eine "Hausnummer" nennen. Und die liegt nahe einer Million. Für den Zuschussantrag sei allerdings eine genaue Kostenrechnung notwendig. Markus Holl (SPD) wollte darauf geklärt wissen, wie die Verabreichung des Essens für die Schüler im Ganztagsbetrieb organisiert sei. Gemeinderat und Schulleiter Rainer Pfaller (Freie Liste) hatte sich bereits Gedanken gemacht. Mit der richtigen Organisation könne man dafür den großen Raum im bereits vorhandenen Pavillon nutzen. Die Möblierung könne "beweglich" gestaltet werden. Inge Erath (Freie Liste) konnte sich nicht recht mit den Planentwürfen anfreunden. Die "Kellerlösung" behage ihr nicht. Es nütze nichts "in den Tag hinein zu bauen". Und im Übrigen sei sie immer davon ausgegangen, dass der Tagesbereich keine zusätzlichen Räume benötige.

Rainer Pfaller stellte jedoch klar, dass es im geplanten Anbau um Betreuungsräume gehe und "Betreuungsräume sind keine Klassenzimmer". Der Einstieg in das Ganztagsangebot werde nicht etwa nach und nach, sondern gleich mit fünf Klassen unternommen. Dennoch könne das bestehende Schulgebäude vorerst so bleiben, wie es ist.

Ein weiteres Problem machte Fred Glunk (CDU) aus. Sei ein solcher Anbau überhaupt bedarfsgerecht? "Müssen wir nicht fürchten, dass die Räume in 20 Jahren leer stehen?"

Da beruhigte Rainer Pfaller. Nach den vorliegenden Zahlen, auch für die kommenden Jahre, sei der Tiefstand bei den Schülerzahlen erreicht und werde sich stabilisieren.

Einstimmig fasste der Ausschuss den Empfehlungsbeschluss an den Gemeinderat, die Planungen, so wie in der Sitzung vorgestellt, weiterzuverfolgen und die Verwaltung nach Vorliegen des endgültigen Raumprogramms zu beauftragen, einen Förderantrag auszuarbeiten.

Welcher Architektenentwurf letztendlich zum Zuge kommt, wird in einer nichtöffentlichen Sitzung entschieden.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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