Nicht jeder Zettel in den Wahlurnen gehörte dort auch hinein. Foto: AFP/Alexander Nemenov

Die Spekulation, dass Putin noch einmal antritt, erhält durch die Wahl Nahrung. Das ist schlecht für Russland, kommentiert Christian Gottschalk.

Stuttgart - Wenn in diesen Tagen Zeitungen titeln, dass die so genannte Putin-Partei „Einiges Russland“ bei den Wahlen zwar geschwächt ist, aber am meisten Stimmen bekommen hat, wenn Agenturen vermelden, dass die Partei „Neue Leute“ wohl zum ersten mal in die Duma einzieht, dann können die Kreml-Strategen schon einmal den Champagner entkorken. Ein wichtiges Ziel ist nämlich schon erreicht. Es wird der Eindruck erweckt, dass es überhaupt eine Wahl gegeben hat.

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