Die Kasse reicht nicht, dennoch benötigt der DRK-Ortsverein Schönwald bald ein neues Fahrzeug. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Die DRK-Ortsgruppe Schönwald stemmt mit nur 13 Aktiven enorme Arbeit: Knapp 1800 Arbeits- und Einsatzstunden leistete der Ortsverein im vergangenen Jahr.

Sie sind nur wenige Aktive, dennoch erledigen sie jede Menge Arbeit: Die DRK-Ortsgruppe Schönwald besteht aktuell aus acht männlichen und fünf weiblichen Mitgliedern – „ein kleiner Haufen“, wie der Ortsgruppenvorsitzende Harald Hafner erklärte. Dennoch stemmen sie jede Menge Arbeit.

 

Zahlen Allein im vergangenen Jahr kamen mehr als 1795 Arbeits- und Einsatzstunden zusammen. Und das, obwohl viele San-Dienste wegen Schneemangels ausfielen. 332 Stunden waren dabei der Weiterbildung in den Gruppenstunden gewidmet, 462 Stunden waren sie bei Veranstaltungen tätig, rund 270 Stunden nahmen sie San-Dienst wahr und 669 Stunden dienten der Finanzierung durch Altpapier- und Schrottsammlungen, wie Bereitschaftsleiter Ralf Schilli mitteilte.

Finanzen Jacqueline Schilli berichtete von einem durchaus respektablen Kassenstand, allerdings hat das Einsatzfahrzeug schon einige Jahre auf dem Buckel. Der letzte TÜV sorgte für hohe Kosten – und für eine Ersatzbeschaffung sehe es eher mau aus. In der Kasse ergab sich für 2025 gerade so eine „rote Null“, den hohen Fahrzeugkosten und notwendiger neuer Einsatzkleidung geschuldet.

Rückblick Viele San-Dienste ergaben sich durch die diversen Einsätze bei Veranstaltungen des Ski-Clubs, auch an der Fasnet war der Ortsverein aktiv. An der Skirollerstrecke und der Schanze leisteten die Sanitäter ihre Dienste, ebenso beim Hexenball und generell an der Fasnet. Im Einsatz sei man aber auch beim Waldputz, bei der Hauptübung der Feuerwehr, beim Waterslide-Contest oder der Schützenwoche. Dazu komme der Seniorennachmittag am ersten Advent oder der Hüttenzauber, wie Schriftführer Michael Stilz erklärte.

Im vergangenen Jahr habe es sogar drei echte Einsätze gegeben, unter anderem bei einem Brand im ehemaligen Kurhaus Viktoria und als Überlandhilfe bei dem schweren Massen-Unfall beim „Riderman“ in Bad Dürrheim.

Anliegen an den Bürgermeister

Wertvolle Arbeit Er sehe trotz der geringen Größe einen sehr aktiven Verein, erklärte Bürgermeister Christian Wörpel. Der Verein leiste wertvolle Arbeit und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr klappe hervorragend. Wegen der Finanzierung für das Fahrzeug werde man sicher einen Weg finden, so Wörpel.

Anliegen Jacqueline Schilli äußerte ein wichtiges Anliegen an den Bürgermeister: Wenn eines Tages das neue Feuerwehr-Gerätehaus fertig sei, wäre es schön, wenn man dem DRK zwei der jetzigen Boxen zur Verfügung stellen könne – schon wegen der Einsatzkleidung und der Jugend – „Wir platzen aus alle Nähten“, betonte sie.