Ehrungen beim DRK-Ortsverein Loßburg (von links): Kreissozialleiterin Marion Schmid, Präsident Roland Lepold, Bürgermeister Christoph Enderle, Jürgen Maser (Rotkreuzbeauftragter) sowie die Geehrten Lena Correus, Maximilian Schanz, Bruno Günther, Bernd Link und Vorsitzender Frank Vogel Foto: DRK/Schwarz

Dank hervorragender Jugendarbeit, neuen Mitgliedern und großem ehrenamtlichen Engagement ist der DRK-Ortsverein Loßburg für die Zukunft bestens gerüstet. Das zeigte sich bei der Mitgliederversammlung mit Wahlen und Ehrungen.

Bei der Mitgliederversammlung im Hotel Hirsch blickte der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Loßburg, Frank Vogel, zufrieden auf das vergangene Jahr zurück, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

Vogel erinnerte an den verstorbenen Eugen Hehl, der das DRK als Fördermitglied stets großzügig unterstützt und dadurch vieles ermöglicht hatte. Vogels Dank galt auch Bürgermeister Christoph Enderle und den Aktiven im Verein. Erfreut berichtete er von zwei neuen Mitgliedern, die ausnahmsweise nicht über das Jugendrotkreuz zum Verein gekommen seien. „Das passiert selten und ist klasse.“ Beide starten im Herbst mit ihrer Sanitätsausbildung.

Mehr als 500 Arbeitsstunden

Vogel erwähnte auch zwei erfolgreiche Blutspendeaktionen mit jeweils 221 (2,7 Prozent Erstspender) und 242 Blutkonserven (fünf Prozent Erstspender). Zwischenzeitlich funktioniere auch das Seniorenmobil gut, ließ er wissen. Die Zahl der „Fahrtage“ habe sich von 81 im Jahr 2022 auf 149 in 2023 erhöht – mit steigender Tendenz. Vogel erinnerte zudem an den neuen und in mehr als 100 Arbeitsstunden umgebauten Anhänger für den Katastrophenschutz. Wegen der Größe des Anhängers sei geplant, die Garage zu erweitern.

Bereitschaftsleiter Jens Rebholz sprach von zwölf aktiven Bereitschaftsmitgliedern und berichtete über zahlreiche Einsätze mit mehr als 500 Arbeitsstunden. Danach kündigte er an, sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung zu stellen, die Bereitschaft aber trotzdem weiterhin aktiv zu unterstützen.

Steigende Kosten bereiten Sorgen

Laut Samuel Mutschler weist der Kassenstand einen Verlust in Höhe von 747 Euro aus. Größter Einnahmeposten waren die Mitgliedsbeiträge. Das Minus erklärte Mutschler mit den Kosten für den neuen Anhänger. Im Haushaltsplan 2024 liegen die veranschlagten Einnahmen deutlich unter den geplanten Ausgaben. Der Grund seien gestiegene Kosten, insbesondere Ausbildungskosten, sowie Abschreibungen.

Jugendleiterin Lena Correus berichtete von erfreulichen Zuwächsen in beiden Jugendgruppen. Höhepunkt der Aktivitäten war ein Zeltlager auf dem Waldfestplatz mit 25 Teilnehmern. Gut angenommen werden auch die von Christa Winter-Schrempp und Irene Seidel geleiteten Bewegungskurse. „Es macht Spaß, und die Leute kommen gern“, bilanzierte Winter-Schrempp.

Der einstimmig genehmigte Investitionsplan beinhaltet den geplanten Anbau ans Magazin mit veranschlagten Kosten von 50 000 Euro sowie 500 Euro für Investitionen in den BOS-Funk.

Seniorenmobil kommt in Fahrt

Bürgermeister Christoph Enderle würdigte die Arbeit des DRK und freute sich über die positive Entwicklung des Seniorenmobils nach der Ausweitung der Fahrten auf Freudenstadt. Das Angebot habe sich herumgesprochen und sorge für Lebensqualität. Enderle bat darum, vor dem geplanten Garagenanbau wegen möglicher Alternativen auf die Gemeinde zuzukommen.

Einstimmig wurden Maximilian Schanz als neuer Bereitschaftsleiter und Samuel Mutschler als Stellvertreter gewählt. Jens Rebholz wurde mit Dank verabschiedet.

Präsident Roland Lepold vom DRK-Kreisverband lobte das große Engagement in diesem „ganz besonderen“ Ortsverein, der immer da sei, wenn man ihn brauche. Die Jugendarbeit sei beispielhaft. Beeindruckt habe ihn der Entschluss des Bereitschaftsleiters, künftig in der zweiten Reihe zu agieren und das Amt an zwei junge Kollegen zu übergeben.

Ehrungen

20 Jahre aktiv
Lena Correus und Maximilian Schanz wurden für 20 Jahre aktive Tätigkeit im DRK-Ortsverein mit der Auszeichnungsspange des Kreisverbands geehrt.

25 Jahre aktiv
Für 25 Jahre Arbeit im DRK erhielt Bernd Link die Ehrenurkunde des DRK-Landesverbands und das silberne Ehrenzeichen. Vom Kreisverband gab es die Auszeichnungsspange für 25-jährige aktive Mitgliedschaft noch dazu. 

45 Jahre aktiv
Für 45 Jahre treue Dienste im Kreisverband und die aktive Mitarbeit im Ortsverein Loßburg bekam auch Bruno Günther die Auszeichnungsspange des Kreisverbands.