Der DRK-Ortsverein Freudenstadt blickte bei seiner Mitgliederversammlung im Stadthaus auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr zurück.
Nach der Begrüßung und Totenehrung stellte der Vorstand die Entwicklungen seit dem Neustart im April 2025 vor. Das zwölfköpfige Vorstandsteam berichtete von wichtigen Fortschritten, insbesondere der erfolgreichen Integration der Rettungshundestaffel, der Konsolidierung der Finanzen sowie verschiedenen Investitionen in Ausstattung und Fahrzeuge. Auch der Ausbau der Social-Media-Präsenz wurde hervorgehoben, wie der Ortsverein in einer Mitteilung schreibt.
Ein zentrales Thema war die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Bereitschaft Sanität und der Rettungshundestaffel. Dies zeigte sich unter anderem bei gemeinsamen Einsätzen, Übungen sowie der Unterstützung bei insgesamt neun Blutspendeterminen in Freudenstadt und Umgebung. Insgesamt wurden dabei rund 800 Spender begrüßt, darunter mehr als 90 Erstspender.
Neben zahlreichen Einsätzen zur Unterstützung des Rettungsdienstes und der Feuerwehr wurden 29 Sanitätsdienste bei Veranstaltungen organisiert. Zusätzlich engagierten sich die Helfer bei Großveranstaltungen sowie regelmäßig im Bereich „Helfer vor Ort“. Insgesamt wurden mehr als 1250 ehrenamtliche Helferstunden geleistet.
Andreas Stollmeyer für 50 Jahre Einsatz geehrt
Auch die Rettungshundestaffel blickte auf ein aktives Jahr zurück. Mit 22 Mitgliedern und ebenso vielen Hunden wurden intensive Trainings absolviert sowie 20 Einsätze durchgeführt – sowohl im Landkreis als auch darüber hinaus. Die Staffel ist seit 2025 fest in den Ortsverein integriert und entwickelt sich stetig weiter.
Für das laufende Jahr sind verschiedene Veranstaltungen geplant, darunter ein Sommerfest, eine Weihnachtsfeier sowie die Teilnahme am Weihnachtsmarkt und weiteren Aktionen zur Mitgliedergewinnung.
Ein Highlight war laut Mitteilung die Ehrung von Andreas Stollmeyer, der für 50 Jahre Einsatz im DRK mit Standing Ovations gewürdigt wurde.