Der neu gewählte Vorstand inklusive der ausscheidenden Ausschussmitglieder mit den Geehrten sowie den Vertretern des DRK-Kreisverbandes und Bürgermeister Frank Schroft Foto: Felix Steidle

528 Einsätze, tausende Stunden Ehrenamt und bewegende Abschiede: Die Hauptversammlung des DRK Meßstetten gab Einblicke, was der Verein alles leistet.

Auf ein arbeitsreiches, erfolgreiches und zugleich richtungsweisendes Vereinsjahr blickte der DRK-Ortsverein Meßstetten bei seiner Jahreshauptversammlung am jüngsten Samstag im Sportheim in Hartheim zurück. ​

 

Der Vorsitzende Felix Steidle eröffnete die Versammlung und blickte in seinem Bericht nicht nur auf das Vereinsjahr 2025, sondern auch auf die vergangenen acht Jahre seiner Amtszeit zurück. Zu den wichtigsten Meilensteinen zählten unter anderem die Beschaffung eines neuen HvO-Fahrzeugs (Helfer vor Ort), die Einführung des Krankentransports mit eigenem Krankenwagen, die Übernahme des Gerätewagens Sanität und die Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens. Auch das inzwischen etablierte Rotkreuz-Herbstfest und die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr erwähnte Steidle in seiner Rede.

Frank Schroft würdigt das Engagement

Bei der Totenehrung erinnerte der Vorsitzende im Besonderen an das Gründungsmitglied und langjährigen Weggefährten Karl-Hans „Karle“ Kästle, der im Oktober 2025 im Alter von 81 Jahren verstorben war.

Rebekka Robnig berichtete über zahlreiche Ausbildungsabende, Übungen, Sanitätswachdienste und Veranstaltungen und beeindruckte mit einer imposanten Zahl: 3323 Stunden leisteten die Helferinnen und Helfer des DRK im vergangenen Jahr – nicht eingerechnet sind dabei zahlreiche Stunden, wie beispielsweise für die Ausschussarbeit und Fahrzeugpflege. Auch die HvO-Gruppe, vertreten durch ihren Leiter Oliver Bodmer, blickte auf ein intensives Einsatzjahr mit 517 Alarmen zurück. Alles in allem kommt das DRK Meßstetten auf 528 Alarmierungen im Jahr 2025, wovon sie 21 Transporte mit dem eigenen Krankenwagen übernahmen.

In seinen Grußworten sprach Bürgermeister Frank Schroft dem Ortsverein große Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit aus und würdigte das außerordentliche ehrenamtliche Engagement der Helferinnen und Helfer. Ein zentraler Punkt des Abends waren die turnusgemäßen Neuwahlen. Die Mitglieder bestätigten dabei große Teile der bisherigen Vorstandschaft im Amt. Zum Vorsitzenden wurde erneut Felix Steidle gewählt. Ebenfalls gewählt wurden Heike Sieber als Zweite Vorsitzende, Verena Huber als Dritte Vorsitzende, Armin Schlosser als Schatzmeister, Rebekka Robnig und Oliver Bodmer als Bereitschaftsleitung sowie Bianca Stengel als Sozialleiterin und Bianca Löffler als Jugenrotkreuz-Leiterin.

Bis zu 30 Jahre dabei

Als Stellvertreter der Bereitschaftsleitung wurden Maria Kaufmann und Jörg Löffler, als Leiter der HvO-Gruppe Markus Kneer und als Beisitzerin Sabrina Glückler gewählt. Das Amt der Schriftführerin bekleidet zukünftig Stefanie Kuhblank.

Auch die Ehrungen durften nicht fehlen: Geehrt wurden Sonja Bock, Markus Kneer und Ferdinand Wysotzki für zehn Jahre Mitgliedschaft, Bianca Löffler für 15 Jahre, Karin Augustin für 25 Jahre sowie Heike Sieber für 30 Jahre aktiven Dienst. Besondere Auszeichnungen erhielten außerdem Dominik Ebert und Nils Grulich als Materialwarte, Markus Kneer als Fahrzeugwart sowie Jakob Angermaier für die meisten geleisteten Dienststunden. Dominik Ebert wurde für die meisten besuchten Dienstabende ausgezeichnet.

Ehrung von Waltraud Deufel

Ein besonders emotionaler Moment des Abends war die Ehrung von Waltraud Deufel. Sie schied nach 35 Jahren als Schatzmeisterin aus dem Ausschuss aus. Für ihr jahrzehntelanges Engagement wurde sie zum Ehrenmitglied des Ortsvereins ernannt. Auch Jörg Löffler wurde für seine 20-jährige Tätigkeit als Bereitschaftsleiter besonders gewürdigt, nachdem er künftig das Amt des stellvertretenden Bereitschaftsleiters übernehmen wird.

Zum Abschluss bedankte sich Vorsitzender Felix Steidle bei allen Mitgliedern, Gästen und Unterstützern für die geleistete Arbeit und die große Verbundenheit zum Ortsverein. Mit einigen abschließenden Gedanken über Gemeinschaft, Verantwortung und die Zukunft des Ehrenamts beendete er die Jahreshauptversammlung nach fast vier Stunden.