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Drittes Spiel in Serie ungeschlagen HBW spielt 20:20 gegen SC DHfK Leipzig

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Ein ganz hartes Brot – Jona Schoch und der Balinger Rückraum kamen am Donnerstagabend kaum zum Zug. Foto: Kara

Handball-Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten ist im dritten Spiel in Serie ungeschlagen geblieben. Nach einer dramatischen Schlussphase trennte sich der HBW am Donnerstag mit 20:20 (9:9) vom SC DHfK Leipzig.

Was für ein Drama. Über 60 Minuten hatte das Team von Trainer Jens Bürkle im ersten Geisterspiel in der Balinger Sparkassen-Arena zumeist die Führungsarbeit geleistet und wäre am Ende beinahe noch mit leeren Händen dagestanden. 20:20 stand’s, der HBW war in Unterzahl, als ein Pass von Lukas Saueressig Tim Nothdurft verfehlte. Die Leipziger, die bis dahin nicht ein einziges Mal in Führung waren, hatten die Chance auf den finalen Angriff. Den spielten sie bestens heraus. Rechtsaußen Lukas Krzikalla hob ab und warf, aber Balingens Keeper Mike Jensen parierte und sorgte so für Jubel bei seinen Teamkollegen.

Björn Zintel nach Verletzung wieder dabei

Zwar war Björn Zintel bei den Gastgebern nach auskuriertem Daumenbruch wieder dabei, dafür fehlte der angeschlagene Oddur Grétarsson. Leipzig trat corona- und verletzungsbedingt ohne sechs Stammkräfte an. Beide Mannschaften zeigten im ersten Abschnitt starke Abwehrleistungen - entsprechend schwer taten sie sich im Angriff. So schaffte es Balingens Rückraum mit Jona Schoch, Lukas Saueressig und Vladan Lipovina nicht einmal aufs Score-Board, Leipzig hingegen kam zunächst kaum in die Nahdistanz.

In einer entsprechend torarmen ersten Halbzeit legte der HBW zunächst vor, führte nach einem Steal und Konter von Gregor Thomann, der mit acht Treffern bester Schütze der Partie war, in der neunten Minute mit 3:1. Die Gastgeber blieben vorne, auch weil Keeper Mike Jensen stark hielt und Back-up Mario Ruminsky gleich zwei Strafwürfe der Sachsen entschärfte. Nach Maciej Gebalas Treffer zum 7:5 (23.) legten Fabian Wiederstein und Tim Nothdurft für den HBW auf 9:5 nach - das Bürkle-Team schien auf Kurs. Doch dann leisteten sich die Schwaben in der Offensive ein paar technische Fehler zu viel, und die nutzte Leipzig nicht nur, um den Rückstand zu verkürzen, sondern um vor der Pause durch Krzikalla zum 9:9 auszugleichen.

HBW legte immer wieder vor

Im zweiten Abschnitt lief’s nicht wesentlich anders. Der HBW legte immer wieder vor, aber Leipzig ließ sich nie abschütteln, auch weil sich die Gastgeber in der Offensive den einen oder anderen Fehler zu viel leisteten. HBW Balingen-Weilstetten: Jensen, Ruminsky; Zobel Niemeyer (2), Lipovina (2), Kirveliavicius, Bitzer, Thomann (8/4), Nothdurft (4), Wiederstein (1), Diebel, Schoch, Zintel, Saueressig (3), Heinzelmann, Strosack. SC DHfK Leipzig: Birlehm, Putera, Simonsen; Wiesmach (3/3), Krzikalla (4/1), Meyer-Siebert, Binder, Pieczkowski (1), Müller, Roschek, Weber (4), Mamic (4), Remke (1), Gebala (3), Neumann, Leun.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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