Nach der 1:2-Niederlage gegen FK Pirmasens wollen Leander Vochatzer und die TSG Balingen beim Bahlinger SC punkten. Foto: Kara

Mund abputzen, weitermachen, lautet die Devise für die Regionalliga-Fußballer der TSG Balingen nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FK Pirmasens. Denn bereits am Dienstag steht um 18 Uhr das Namensvetter-Duell beim Bahlinger SC an.

Mit besserer Umsetzung der taktischen Vorgaben wollen die Balinger Regionalliga-Kicker beim Namensvetter Bahlinger SC zu Punkten kommen. Groß war die Enttäuschung bei den Eyachstädtern nach der Niederlage gegen die Pfälzer im ersten Heimspiel der Saison.

"Der Hauptgrund war, dass die Mannschaft in der ersten Halbzeit die taktischen Vorgaben nicht konsequent umgesetzt hat. Dadurch haben wir Pirmasens drei, vier große Chancen ermöglicht, davon hat der FK zwei genutzt", kennt Balingens Cheftrainer Martin Braun die Knackpunkte der Partie, die letztendlich zur Niederlage führten. "In den ersten 25 Minuten haben wir nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten; daraus resultiert auch das erste Gegentor. Der zweite Treffer war ein Konter nach einem Eckball – da hätte der eine unserer Spieler sich fallen lassen müssen, anstatt auf den Ball zu gehen. So kam dann die Überzahlsituation zustande", analysiert der 52-Jährige. "Die zweite Halbzeit war dann sehr ordentlich. Mit etwas Glück hätten wir vielleicht noch einen Punkt holen können; aber mit einem 0:2-Rückstand zur Pause wird es eben schwer, noch zu punkten."

"Viele gute Fußballer auf dem Platz, die sehr torgefährlich sind"

Solche taktischen Fehler wie gegen die Pfälzer sollten die Eyachstädter im Auswärtsspiel am Dienstagabend beim BSC tunlichst vermeiden. Das weiß auch der TSG-Chefcoach. "Bahlingen ist eine Mannschaft, die fußballerisch extrem gut ist. Der BSC ist sehr gut organisiert, lässt den Ball gut laufen und hat viele gute Fußballer auf dem Platz, die sehr torgefährlich sind", kennt Braun die Vorzüge des Gegners genau. "Deshalb gilt es für die Jungs, von der ersten Minute bis zum Ende das umzusetzen, was wir uns vornehmen", fordert der TSG-Coach.

"Bahlingen darf man nicht viele Chancen geben, da die Mannschaft in der Offensive sehr torgefährlich ist, das ist eine große Stärke es BSC. Für uns heißt das, kompakt zu stehen und dem Gegner möglichst wenig Räume zu bieten. Auf der anderen Seite hoffen wir natürlich auch darauf, dass wir auch selbst zu Chancen kommen, die wir dann natürlich nutzen müssen", gibt Braun die Marschroute vor.

Die Gastgeber waren zuletzt spielfrei, ob dies dem BSC zum Vorteil gereichen könnte, lässt Braun offen. "Das werden wir wohl erst nach der Partie wissen. Bahlingen ist zwar ausgeruht, hatte aber kein Spiel, wenngleich die Mannschaft relativ eingespielt scheint, da es ja keine Neuzugänge gab."

Personell kann der Balinger Cheftrainer auf die gleichen Akteure wie beim Heimspiel gegen den FK Pirmasens bauen. "Aber es kann schon die eine oder andere Änderung in der Aufstellung geben", lässt sich der ehemalige Bundesligaprofi in Sachen Startelf nicht in die Karten blicken.