Die Mitglieder der Dreschgemeinschaft Randen stecken mitten in den Vorbereitungen für das zweite Drescherfest. Hier verladen Peter (von links), Jochen und Volker Gleichauf sowie Christian und Georg Greitmann die Garben auf einen Leiterwagen. Foto: Simon Bäurer

Die Veranstaltung geht in die zweite Runde und bietet den Besuchern Vorführungen sowie ein Oldtimertreffen. Auch moderne Errungenschaften sind zu bestaunen.

Die Dreschgemeinschaft Randen veranstaltet am Samstag und Sonntag, 24. und 25. August, das zweite Drescherfest. Nach der gelungenen Premiere steht am letzten Wochenende des Monats die erneute Auflage des Fests an.

 

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Getreideernte, der Sichelhenke, erwarten die Besucher am Ortsausgang Randens zahlreiche Vorführungen sowie ein Oldtimertreffen. Die Dreschgemeinschaft Randen befindet sich derzeit mitten in den Vorbereitungen.

So wurden bereits zahlreiche Garben gebunden, welche anschließend auf dem Feld aufgestellt und abschließend von den Akteuren noch auf einen Leiterwagen verladen wurden.

Als Garben bezeichnet man in der Landwirtschaft ein zusammengebundenes Bündel aus Getreidehalmen, einschließlich der sich am oberen Ende befindlichen Ähren. Die gebundenen Garben wurden vor dem Einsatz von Mähdreschern dann auf dem Feld zu sogenannten Diemen zum Trocknen zusammengestellt.

Dreschflegeln und Garben binden live erleben

Die Besucher des Drescherfestes können sich auf verschiedene Vorführungen freuen, berichtet Martin Gleichauf von der Dreschgemeinschaft Randen. So können an beiden Tagen das Binden von Getreidegarben, das Dreschen mit Dreschflegeln – einem alten bäuerlichen Werkzeug – sowie weitere historische Dreschvorführungen mit Dreschmaschinen und einem selbstfahrenden Fahr-Mähdrescher bestaunt werden. Für das Dreschflegeln werden die Drescherburschen aus Estelberg in Randen erwartet.

Pflügen mit Oldtimern

Zudem wird ein Oldtimertreffen sowie ein Pflügen mit Oldtimern geboten, so Gleichauf. Für die Verpflegung der Besucher sorgt an beiden Festtagen die Dreschgemeinschaft Randen. Die Gemeinschaft war in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz, um die Getreidefelder in ihrem Gebiet abzuernten. Nun freuen sich die Veranstalter darauf, mit zahlreichen Gästen aus der Bevölkerung das zweite Drescherfest zu feiern.