Die Teilnehmer erleben auch mit akustischen Proben die Sprachvielfalt im Dreiland. Foto:  

Eine neue Sonntagsführung mit Austausch und Ausklang feiert ihr Debüt im Dreiländermuseum.

Zum Jahresbeginn startet das Dreiländermuseum Lörrach, Basler Straße 143, mit einem frischen Veranstaltungsformat: die „Spätschicht im Museum“. Am Sonntag, 18. Januar, um 16 Uhr beginnt die Reihe in der Dreiländerausstellung mit dem Themenschwerpunkt „Sprache und Dialekt“. Künftig werden die Spätschicht-Formate auch in anderen Ausstellungen des Museums spannende Einblicke und Gesprächsmöglichkeiten bieten, heißt es in der Ankündigung.

 

Der Rundgang liefert neue Einblicke und gibt anschließend die Möglichkeit, das Gehörte in entspannter Atmosphäre mit anderen zu reflektieren – quasi ein kleiner „Feierabend“ im Museum.

Erster Themenschwerpunkt der neuen Ausgabe ist „Sprache und Dialekt“. Die Sprachwissenschaftlerin Susanne Raible nimmt die Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise durch die sprachliche Vielfalt der Region, zeigt Besonderheiten der Dialekte und beleuchtet, wie Sprache Identität und Zusammenleben prägt.

Neu ist nicht nur die Startzeit um 16 Uhr, sondern auch das erweiterte Format: Nach dem Rundgang können die Teilnehmer das Gesehene und Gehörte bei einem Glas Wein, Saft oder Sprudel mit der Referentin diskutieren und vertiefen. In lockerer Atmosphäre entsteht Raum für Fragen und Gespräche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; der Eintritt kostet zehn Euro.