Hier duellieren sich die Lokalmatadore des FC Ottenheim (in Weiß) mit dem später zweitplatzierten FV Sulz Foto:  

Beim Dreikönigsturnier des FCO gab es sieben Tage Hallenfußball pur. Auf und neben dem Platz begeisterte die Traditionsveranstaltung Jung und Alt.

Sieben Tage Hallenfußball: Der Budenzauber des FC Ottenheim hat nicht nur die vielen Sportler und Schaulustigen „zwischen den Jahren“ begeistert. Auch das Organisationsteam des FC ist mit dem Ablauf des Dreikönigsturnier wieder sehr zufrieden. Vom 27. Dezember bis zum 5. Januar wurde in der Rheinauenhalle gekickt – natürlich mit der Rundumbande. Für diejenigen, die das Spektakel jedes Jahr auf die Beine stellen, bedeutet das Traditionsturnier aber auch jede Menge Arbeit. Die habe sich aber gelohnt, findet Marc Karkossa, Vorsitzender des FCO.

 

Es war wie in den vergangenen Jahren ein erfolgreiches Turnier, bilanziert Karkossa im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Stimmung, die in der Halle herrschte, beschreibt er als euphorisierend. „Der Hauptgrund, warum wir das machen“, verdeutlicht er. Dafür nimmt der Club einiges an Aufwand in Kauf. Der rein sportliche Erfolg rückt beim Dreikönigsturnier oft in den Hintergrund. „Das Jeder, egal wie talentiert er ist, mitmachen kann“, beschreibt Karkossa den „Zauber“ des Wettstreits. Außerdem gibt es eine weiter positive Bilanz: keine Verletzten.

Nachwuchs-Wettkämpfe sorgen für volle Halle

Auch für Sven Wahle vom Organisationsteam hat sich das Dreikönigsturnier wieder bewährt – trotz des „riesen Aufwands“. Der Start des Turniers kurz nach den Weihnachtsfeiertagen kommt an. „Viele sind froh, wenn sie mal rauskommen“, weiß Wahle mit Blick auf die oft ruhige Zeit. Gerade bei den Wettkämpfen der Kinder kamen daher viele Familien zu den Begegnungen in der Rheinauenhalle.

Sportlich lief es bei den Hausherren des FC Ottenheim nicht optimal. „Wir waren gute Gastgeber“, scherzt Wahle. Bei den Herren war Lahr stark vertreten. Den Titel holte sich der SC Lahr, gefolgt vom Stadtrivalen FV Sulz. Bei den Damen wurde die Auswahl des SC Sand ihrer Favoritenrolle gerecht. Aber auch manch Favorit patzte. So schied der Bahlinger SC klanglos in der Gruppenphase aus.

Für viele lag aber der Fokus auf Spaß und Atmosphäre. Wenig überraschend kam das Neun-Meter-Schießen mit anschließender Party sehr gut an. „Mit 37 Teams – verrückt“, erinnert sich Wahle. Je Team durften fünf Schützen antreten. Die Besonderheit: Fünf Bälle standen zur Auswahl. Wer etwa einen Tennisball statt Fußball wählte, konnte so für manch Überraschung sorgen. „Da war schon während dem Schießen Gaudi“, erinnert sich Karkossa.

Pokale für die Kleinen

Besonders die Kinder sollen beim Dreikönigsturnier eine große Bühne bekommen. Bei den jüngsten Altersklassen durften sich alle Spieler als Sieger fühlen. Der FC Ottenheim hatte hunderte Pokale gekauft und verteilte sie an die Kinder.