Auf schneeglatter Straße kam es am Donnerstagmittag zwischen Villingen und Unterkirnach zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten, darunter ein Kind.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist am Donnerstagmittag zu einem Verkehrsunfall zwischen Villingen und Unterkirnach alarmiert worden. Auf der Landstraße sind bei winterlichen Straßenverhältnissen zwei Autos zusammengestoßen. Zunächst war befürchtet worden, dass Menschen eingeklemmt sind.
Der Unfall zwischen einem Audi und einem VW ereignete sich kurz vor 12 Uhr zwischen Maria Tann und Unterkirnach. Kurz nach dem Abzweig zum Schuhmacherhäusleweg kam es dann, wie Polizeisprecher Daniel Brill auf Anfrage erklärt, zu einem verhängnisvollen Schleudervorgang. Ein in Richtung Unterkirnach fahrender 29-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen Audi, geriet ins Rutschen und auf die Gegenfahrbahn.
Ein aus entgegengesetzter Richtung kommender VW mit einer 40-jährigen Fahrerin und ihrer fast zweijährigen Tochter konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit den Audi zusammen. Alle drei Unfallbeteiligten sind dabei verletzt worden.
Drei Rettungswagen und zwei Notärzte – einer davon wurde per Rettungshubschrauber an die Einsatzstelle geflogen – wurden zum Unfallort alarmiert, um sich um die Verletzten zu kümmern. Nach Angaben des Organisatorischen Leiters des Rettungsdienstes sind die Personen glücklicherweise nicht schwerer verletzt worden. Sie kamen jeweils mit dem Rettungswagen ins Klinikum.
Mehrere Feuerwehrabteilungen vor Ort
Die alarmierten Feuerwehrabteilungen aus Unterkirnach und Villingen unterstützten die Rettungsmaßnahmen und stellten den Brandschutz sicher. Nachdem der Verkehrsunfalldienst aus Zimmern die Aufnahme des Unfalls beendet hatte, mussten die nicht mehr fahrbereiten Autos von einem Abschleppdienst geborgen werden.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens schätzt die Polizei auf 18.000 Euro. Die Landstraße blieb für mehrere Stunden gesperrt.