Drei Tage lang war Meßstetten – obwohl noch nicht eingeschneit – ein Weihnachtswunderland beim 34. Weihnachtsmarkt mit viel Weihnachtszauber.
Erwartungsvolle Besucher hat Bürgermeister Frank Schroft zur Eröffnung des 34. Meßstetter Weihnachtsmarktes begrüßt. „Es ist ein Ort der Begegnung, der Wärme und der Erinnerung an das, was uns im Herzen verbindet“, sagte er und freute sich ganz besonders über das vielseitige Kinderprogramm und die beiden Sonderausstellungen im Museum für Volkskunst. Sein Dank galt den vielen Helfern und Beteiligten an diesem dreitägigen Ereignis.
Der Erwin-Gomeringer-Platz war zu diesem Zeitpunkt bereits voller Menschen, die der Musikverein Meßstetten unter der Leitung von Jochen Weier mit fröhlichen Weisen auf den Advent einstimmte, während der Nikolaus bereits seine ersten Runden drehte.
51 Stände und Angebote von Händlern, Museum, Schulen und Vereinen bescherten den Meßstettern ein breites Angebot an Kunsthandwerk, Geschenken, deftigen und süßen Leckereien – dank des übersichtlichen Plan der Stadtverwaltung war alles schnell zu finden.
Viel Andrang bei der Skibörse
Der Skiverein hatte seine Pforten nicht auf dem Marktplatz vor dem Rathaus geöffnet, sondern zur Skibörse während des gesamten Wochenendes in die Turn- und Festhalle eingeladen – auch dort kam Kulinarisches nicht zu kurz. Vorsitzender Oliver Rentschler war mit dem Ergebnis schon zur Halbzeit zufrieden.
Viel geboten war für Kinder: Im geheizten Sitzungssaal des Rathauses durften sie dem „Bilderbuchkino“ folgen. Edelgard Herre und Heidi Schänzle von der städtischen Bücherei lasen „Das große Weihnachtsfest im Zoo“ vor – vor fast voll besetzten Reihen. Die Süddeutsche Gemeinschaft hatte ein Puppentheater aufgebaut und führte die Weihnachtsgeschichte auf. Beim Projekt „Panda Paul“ unter der Leitung von Familiencoach Stefanie Tusek übten die Teilnehmer Achtsamkeit und Selbstliebe. Es war ein rundum gelungenes Kinderangebot für die unterschiedlichsten Interessen.
Verwöhnt: Augen und Ohren – und der Gaumen
Neben den vielen Vereinen, auch aus den Stadtteilen, brachten sich die Meßstetter Schulen rege ein. Schon im Vorfeld hatten sie die Dekoration der Weihnachtsbäume übernommen und sich mit Basteleien ins Zeug gelegt. Musikalisch verwöhnt wurden die Besucher vom Musikverein Meßstetten, den Jagdhornbläsern des Wildgehegevereins, dem Posaunenchor Meßstetten und Yvonne Münzer: Wenn „Yvonne singt“, lauschen alle auf dem Platz. Die „Theben Christmas Singers & Friends“ waren mit einem Benefizauftritt dabei.
Der Verein zur Förderung der Altenhilfe hatte im „Gersteneckerhaus“ in der Zeurengasse 20 eine Adventsstube eingerichtet. Dort wurden selbst hergestellte Artikel aus der „Seniorenwerkstatt mit Herz“ zum Verkauf angeboten und im Backhäusle herrliche Backwaren zubereitet. Wie das Angebot an Speisen überhaupt reichhaltig und abwechslungsreich war. Die Beteiligten hatten sich bemüht, für jeden Gaumen etwas anbieten zu können.
Zwei Ausstellungen im Volkskunst-Museum
Im Museum für Volkskunst in der Hangergasse waren die beiden Sonderausstellungen „Es weihnachtet sehr“ und „Faszination Glas“ zu bewundern. Beide Ausstellungen sind darüber hinaus bis Sonntag 18. Januar donnerstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr noch zu bewundern. Die Finissage beginnt am Schlusstag um 16 Uhr.