Der Betreiber der Subway-Restaurants in Balingen und Albstadt-Ebingen hat Insolvenz angemeldet. (Symbolfoto) Foto: Al.geba/ Shutterstock

Der Betreiber der Subway-Filialen in Balingen, Albstadt-Ebingen und Sigmaringen hat Insolvenz angemeldet. Die Standorte bleiben geöffnet – so geht es weiter.

Der Balinger Unternehmer Roland Schepp hat am Montag, 9. Februar, Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsmann betreibt seit bis zu 20 Jahren Fast-Food-Restaurants unter der Marke „Subway“ in Sigmaringen, Balingen und Albstadt-Ebingen.

 

Als Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten werden gestiegene Personal- und Lebensmittelkosten genannt.

Trotz zuvor eingeleiteter Sanierungsmaßnahmen sei eine Zahlungsunfähigkeit nicht mehr abzuwenden gewesen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmers.

Standorte werden wie bislang weiter geführt

Nach Angaben des vom Amtsgericht bestellten vorläufigen Insolvenzverwalters, Dr. Axel Kulas aus Stuttgart, werden alle drei Standorte mit knapp 30 Mitarbeitenden uneingeschränkt weitergeführt. Die Restaurants sind weiterhin an sieben Tagen pro Woche geöffnet.

Die Löhne der Beschäftigten sind bis einschließlich April 2026 über das staatliche Insolvenzgeld abgesichert. Parallel werde geprüft, ob einzelne Standorte im Rahmen des Verfahrens veräußert werden können. Entsprechende Gespräche mit möglichen Interessenten laufen demnach bereits.