Der Spiegelsaal im Schützen war beim Neujahrsempfang der Städtepartnerschaftsvereine mit 150 Gästen voll besetzt. Foto: Stadt Donaueschingen

Zum vierten Mal fand im Spiegelsaal des Gasthauses Schützens der Neujahrsempfang der Städtepartnerschaftsvereine statt.

Internationales Flair in Donaueschingen: Annie Bronner für die ungarische Gesellschaft, Mina Hara für die japanische Gesellschaft und Nicole Nivoley für die französische Gesellschaft begrüßten die Gäste jeweils in der Landessprache ihrer Partnerländer beim Neujahrsempfang der Städtepartnerschaftsvereine.

 

Ein besonderes Highlight des Abends war laut Mitteilung der Stadtverwaltung der musikalische Beitrag von Kai Armbruster, der mit seiner Gitarre den „Lobgesang von Max Rieple auf seine Heimatstadt Donaueschingen“ vortrug.

Mina Hara (von links), Annie Bronner und Nicole Nivoley begrüßen das Publikum. Foto: Stadt Donaueschingen

Oberbürgermeister Erik Pauly betonte die Bedeutung internationaler Freundschaften, besonders in Zeiten politischer Unsicherheit. Er dankte den ehrenamtlich engagierten Mitgliedern der Partnerschaftsvereine für ihre unermüdliche Arbeit.

Oberbürgermeister Erik Pauly hält seine Begrüßungsrede als Schirmherr der Veranstaltung. Foto: Stadt Donaueschingen

Im Anschluss stellten sich die Partnerschaftsvereine mit musikalischen und rednerischen Beiträgen vor. Die japanische Gesellschaft begann mit dem poetischen Lied „Aka tonbo“ (Rote Libelle), das von Mina Hara gesungen und von Matthias Hara am Klavier begleitet wurde. Mikihiro Suzuki, ein ehemaliger Austauschschüler aus der Partnerstadt Kaminoyama, berichtete über seine Erfahrungen in Europa und insbesondere in Donaueschingen sowie über die Bedeutung der Städtepartnerschaften.

Die Ungarische Gesellschaft beeindruckte mit dem Lied „Tavaszi szél“ (Frühlingswind). Der Poetry-Slam-Spezialist Elias Raatz, der die erkrankte Marina Sigl vertrat, trug eine humorvolle Erzählung über einen kleinen Fisch aus der Donauquelle vor, der von Fernweh nach Vác getrieben wurde und die ungarische Sprache erlernte.

Mit dem temperamentvollen Lied „Aux Champs Elysées“ entführte die französische Gesellschaft das Publikum in die französische Hauptstadt Paris. Das deutsch-französische Ehepaar Aurélie und Romin Guetz erzählte auf unterhaltsame Weise von ihrem Leben und ihrem Projekt, den zweisprachigen Comicgeschichten des bretonischen Katers Kazh. Abgerundet wurde der Abend von einem musikalischen Höhepunkt, als Matthias Hara einfühlsam „Clair de Lune“ am Klavier spielte.