Der dicke Hals, den die Fusion bei Armin Jetter (rechts) verursacht hatte, ist mittlerweile abgeschwollen. Der Vorsitzende des TC Ostdorf freut sich über Tennisplätze vom feinsten. Foto: Breisinger

Sport: Ehemalige BTG-Mitglieder beim TC "toll aufgenommen" / Jetzt stehen sieben Plätze zur Verfügung

Das Einweihungsfest der neu gestalteten und um drei Plätze erweiterten Anlage des TC Ostdorfs fand mit einiger Verspätung statt.

Balingen-Ostdorf. "Eigentlich sollte es ein Frühlingsfest werden, stattdessen wurde es ein Herbstfest", sagt der Vorsitzende des TC Ostdorf, Armin Jetter.

Los ging es bereits um 13 Uhr mit einem Warm-Up mit dem B-Lizenztrainer Sascha Mück, ehe sich 36 Vereinsmitglieder am Bändelesturnier beteiligten, bei dem alle halbe Stunde die Teams durchmischt wurden und der Spaß im Vordergrund stand. Am Abend standen neben einem Sektempfang und Reden auch ein gemeinsames Essen auf dem Programm. Für musikalische Unterhaltung sorgte die "Caro Coverband"

"Als ich im Juni 2018 auf das Rathaus gebeten und durch ein Gutachten auf die Situation des Balinger Tennissports aufmerksam gemacht wurde und von der geplanten Fusionierung mitbekam, bekam ich einen dicken Hals. Aber der Hemdkragen passt mittlerweile", blickte Armin Jetter auf die Fusion mit der Balinger Tennisgemeinschaft zurück. Diese und und die damit verbundene Erweiterung der Anlage kamen überraschend.

"Das war auch ein schwerer Schlag für uns, denn die BTG durfte auf 122 Jahre mit tollem Tennissport und einer tollen Geselligkeit zurückblicken. Es gab durchaus Bedenken, aber am Schluss sah jeder ein, dass die Fusion aufgrund der Altersstruktur in den beiden Vereinen und den allgemeinen Tendenzen im Sport der richtige Weg war", sieht der ehemalige Vorsitzende der BTG Balingen Gerd Riedmüller die Sache ähnlich.

"Es galt zwei Vereine unterschiedlicher Art zusammenzubringen und das ist uns gelungen", findet Jetter. "Die ehemaligen Mitglieder des BTG haben sich toll integriert und wurden von den Mitgliedern des TC Ostdorf toll aufgenommen."

Die neue Anlage umfasst nunmehr sieben Plätze. "Ich komme sehr viel herum, aber das ist eine der schönsten Anlagen, die ich kenne", findett Riedmüller.

"Wir werden von allen Gegnern beneidet. Unsere Plätze sind in einwandfreiem Zustand und die Technik ist vom Feinsten", schlägt Jetter in die gleiche Kerbe.

Doch bis zur Fertigstellung war nicht nur eine Menge auch ehrenamtlicher Arbeit der Vereinsmitglieder vonnöten, sondern es mussten neben organisatorischen auch einige bauliche Hürden gemeistert werden, so dass der ursprünglich geplante Abschluss der Arbeiten statt zum 1. Mai erst Ende Juni erfolgte. Der letzte Zaun stand sogar erst am 14. Juli, da zwischenzeitlich die Zäune aus gingen.

Im Herbst stehen jetzt noch die Renovierungsarbeiten der Sanitäranlagen und die Bepflanzung der Außenanlagen an.