Dreimal durften die Grüttkicker zuletzt jubeln. Am Samstag (16 Uhr) ist nun die Überraschungsmannschaft der Rückrunde, der FC Emmendingen, zu Gast in Brombach.
Nach einer Hinrunde zum Vergessen, geprägt von Pech und unnötigen Niederlagen, scheint der FV Lörrach-Brombach eine erfolgreiche Wende vollzogen zu haben. Dem 3:0-Heimsieg gegen den FSV Rheinfelden ließ die Elf von Thorsten Szesniak ein furioses 5:1 gegen Tiengen und ein überzeugendes 4:1 gegen den SV Weil folgen.
Mehr Matchglück in den entscheidenden Momenten
„Wir machen viele Dinge richtig und haben in den entscheidenden Momenten etwas mehr Matchglück. In der Phase, in welcher wir nicht so viel gewonnen haben, war nicht alles falsch. Genauso wenig ist jetzt gerade alles richtig“, erklärt der Lörracher Übungsleiter das aktuelle Hoch. Man müsse „immer etwas genauer hinschauen“, dennoch möchte der 48-Jährige die Leistung seiner Mannschaft keineswegs schmälern.
Der kommende Gegner aus Emmendingen hat sich in der Rückrunde still und heimlich zum Überraschungsteam der Landesliga gemausert. 2026 noch ungeschlagen, sammelten die Schwarz-Weißen um Goalgetter Marko Radovanovic seit dem Restart 17 Punkte (fünf Siege, zwei Niederlagen). Mit nunmehr 39 Zählern belegt die Mannschaft von Oliwer Dewes Rang vier und hat bei sieben Punkten Rückstand noch Chancen auf Rang zwei.
Offensiv ruhen die Gäste-Hoffnungen auf Angreifer Marko Radovanovic, der mit 22 Treffern die Torjägerliste anführt und beinahe die Hälfte aller FCE-Treffer selbst erzielt hat.
„Es mag von der Spielanlage her vielleicht wirken, als wäre es in gewisser Form einfach gegen sie, weil man denkt es gäbe nur Radovanovic. Das ist es aber keineswegs“, weiß auch Szesniak.
Fokus liegt beim FVLB auf der defensiven Arbeit
Den Fokus möchte der Übungsleiter, wie in den vergangenen Spielen auch, auf die defensive Stabilität legen. „Wir wollen unsere stabile Art wieder auf den Platz bringen. Nach vorne mache ich mir wenig Sorgen, da geht immer was.“