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Dotternhausen Zwei Interessierte haben sich schon gemeldet

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In der rund 1870 Einwohnern zählenden Gemeinde Dotternhausen wird am Sonntag, 8. November, der neue Bürgermeister gewählt. Archiv-Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Vor einer Woche ist die Stelle des Bürgermeisters in Dotternhausen ausgeschrieben worden. Eine offizielle Bewerbung liegt noch nicht vor. Bei Amtsverweser Alfons Kühlwein haben sich aber schon zwei Interessierte gemeldet und sich über die Gemeinde informiert.

Dotternhausen. Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge der seit über einem Jahr erkrankten Bürgermeisterin Monique Adrian endet am 12. Oktober, 18 Uhr. "Es ist also noch etwas Zeit", sagt Kühlwein. Gleichwohl haben sich bei ihm schon zwei Personen gemeldet, die sich eine Kandidatur vorstellen könnten. "Einer hat mich sogar während meines Urlaubs abends zu Hause angerufen", informiert der Amtsverweser.

Einer der eventuellen Kandidaten kommt aus der Region und hat offenbar auch schon Gespräche mit Dotternhausenern geführt. Den anderen habe er, Kühlwein, gefragt, wie er denn auf Dotternhausen komme. Er habe sich im Internet informiert, habe es geheißen. "Da steht ja viel über Dotternhausen drin", sagt der Amtsverweser, der dann auch "umfänglich Auskunft über die Situation in der Gemeinde" gegeben hat.

Kühlwein betont, dass er und der Gemeinderat jemanden suchen, der Gremiumserfahrung habe und auch Verwaltungsarbeiten selbstständig erledigen könne. "Das ist in einer Gemeinde mit rund 2000 Einwohnern einfach nötig. Da kann man nicht nur repräsentieren."

Bereits in einer der vergangenen Sitzungen des Gemeinderats hatte Gremiumsmitglied Christian Künstle vorgeschlagen, die Räte sollten auch selbst bei der Suche nach geeigneten Kandidaten aktiv werden. Laut Kühlwein würden die Gemeinderäte denn auch geeignete Personen "gezielt und direkt ansprechen". Überlegt würden aber auch andere Aktionen.

Ganz wichtig ist für den Amtsverweser, dass die beiden Verträge mit Holcim hinsichtlich des Steinbruchs auf dem Plettenberg und der Seilbahn nun abgeschlossen werden konnten: "Damit ist ein dicker Felsbrocken aus dem Weg geräumt worden."

Er hofft, dass nun endlich wieder Ruhe in der Gemeinde eingekehrt, damit man sich den "spannenden Zukunftsthemen" widmen könne, die in Dotternhausen anstehen. "Die sind ja auch für den neuen Bürgermeister sehr interessant." Dabei gehe es um den Ausbau der Kinderbetreuung, den Neu- oder Umbau des Kindergartens, den Neubau des Bauhofs, die Ausweisung des neuen Baugebiets Killwiesen und die Erweiterung des Gewerbegebiets Großer Acker. "Die Gemeinde hat derzeit keine Bau- und Gewerbeflächen mehr in der eigenen Hand".

Kühlwein ist überzeugt, dass dies alles sehr wichtige Themen sind, die für die Zukunft der Gemeinde große Bedeutung haben: "Daran arbeitet man als Bürgermeister gerne." Er fügt hinzu: "Interessenten für das Amt dürfen sich gerne bei mir im Rathaus oder bei den Gemeinderäten melden."

Ob nach Ende der Bewerbungsfrist am 12. Oktober eine öffentliche Kandidatenvorstellung stattfinden wird, hat man laut Kühlwein in der Stellenausschreibung bewusst offen gelassen. "Wir wissen nicht, wie sich die Bewerberlage entwickelt und vor allem, ob angesichts von Corona eine größere Veranstaltung überhaupt möglich sein wird."

Der Amtsverweser rechnet jedenfalls damit, dass es wesentlich mehr Briefwähler geben werde als üblich. "Viele wollen aufgrund von Corona nicht persönlich im Wahllokal erscheinen." Die Gemeinde habe darauf reagiert, indem der Briefwahlausschuss "sehr gut bestückt" sei.

Zudem habe man das Wahllokal von den Räumen der Jugendmusikschule ins Rathausfoyer verlegt: "Dort haben wird mehr Platz und können für größere Abstände sorgen."

 Die Bürgermeisterwahl findet am Sonntag, 8. November, statt, eine eventuell notwendig werdende Neuwahl am 29. November. Für den zweiten Wahlgang endet die Frist zur Einreichung neuer Bewerbungen oder die Zurücknahme der zur ersten Wahl zugelassenen Bewerbungen am Mittwoch, 11. November, 18 Uhr.

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