Dotternhausen (bv). Den Steinbruch auf dem Plettenberg, der um 8,6 Hektar erweitert werden soll, haben am Dienstag die Mitglieder des Planungsausschusses des Regionalverbands Neckar-Alb in Augenschein genommen. Begrüßt wurden sie vor Ort von Mitgliedern des Vereins NUZ, der sich für den Erhalt der Hochfläche einsetzt. Die Aktivisten erläuterten "das Ausmaß der Zerstörung der Hochfläche durch den weiteren Abbau". Verbandsdirektor Dirk Seidemann betonte, der Termin haben den Ausschussmitgliedern wichtige Aufschlüsse gebracht. Wie ein weiteres Ausschussmitglied betonte, habe man sehen wollen, wie vertrauenswürdig die Renatuierung sei, wie sich die offene Kulisse darstelle und wie groß die Wacholderweide noch sei. Die Verbandsversammlung entscheidet über die dritte Regionalplanänderung am 5. Juni in Tübingen. Dabei geht es auch um den Plettenberg.