Na also, es geht doch, ist man geneigt zu sagen. Nach jahrelangem Streit rund ums Holcim-Zementwerk scheinen sich Gemeinde und Firma nun anzunähern und wollen bis 31. Juli einen Knopf an strittige Themen machen. Dass man sich bis dahin gleich hinsichtlich der Ausgleichsflächen für die Erweiterung des Steinbruchs, die Modellierung des Bergs, die Seilbahn und die Luftreinhaltung einigen will, scheint fast unfassbar. Der Gemeinderat steht einstimmig hinter diesem Vorgehen. Das zeigt, dass nunmehr alle verstanden haben, dass die Kommunalpolitik in Dotternhausen nicht länger durch den Holcim-Streit blockiert werden darf. Amtsverweser Alfons Kühlwein darf ruhig unterstellt werden, an der angestrebten Lösung einen großen Anteil zu haben. Damit stellt die Gemeinde auch wichtige Weichen hinsichtlich der anstehenden Bürgermeisterwahl.