Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Dotternhausen Süderweiterung umfasst 14,85 Hektar

Von
Der Plettenberg-Steinbruch soll in zwei Abschnitten erweitert werden. Der Gemeinderat entscheidet am Mittwoch. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder-Bote

Neuer Versuch zur Grenzziehung für die Erweiterung des Holcim-Kalksteinbruchs auf dem Plettenberg. Am kommenden Mittwoch will der Gemeinderat über die neuen Grenzen entscheiden. Die Süderweiterung soll 14,85 Hektar umfassen und in zwei Abschnitten erfolgen.

Dotternhausen. Die neue Grenzziehung, die deutlich abweicht von derjenigen, mit der die Gemeinde beim Bürgerentscheid gescheitert ist, sei bei einem Sondierungsgespräch und zwei Verhandlungsrunden mit Holcim festgelegt worden, sagt Bürgermeisterin Monique Adrian.

Man habe stark um Lösungen gerungen, die Position der Gemeinde gegenüber Holcim deutlich vertreten und so einen Kompromiss erreicht, "der eine für die Gemeinde und den Betrieb akzeptable Lösung beinhaltet". Adrian betont, man habe "auf Augenhöhe verhandelt".

Der Kompromiss sieht eine Fläche von 14,85 Hektar vor. Ursprünglich waren 20 Hektar geplant. Die Erweiterung soll in zwei Abschnitten erfolgen, für die gesondert und nacheinander Genehmigungsanträge gestellt werden müssen. Der zweite Abschnitt sei nur möglich, wenn die dann geltenden Vorschriften diesen erlaubten.

Der erste Abschnitt soll 9,5 Hektar umfassen und wird dem Landratsamt für das Änderungsverfahren Landschaftsschutzgebiet Großer Heuberg mitgeteilt. Nach erfolgter Genehmigung im Rahmen des Immissionsschutzverfahrens könne dann mit dem Abbau begonnen werden. Holcim geht davon aus, dass der erste Abschnitt im Jahr 2043 erschöpft sein wird.

Der zweite Abschnitt umfasst 5,35 Hektar. Diese Fläche wird noch nicht aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen.

Weiter teilt die Gemeindeverwaltung mit, dass beim Pachtzins ein Konsens bei einer Verdreifachung des bisherigen Preises erreicht worden sei. Der Preis werde indiziert und regelmäßig angepasst. Im Rahmen der Rekultivierung sei ein Konzept für sanften Tourismus zu entwickeln. Weiter sei ein neuer Standort für die Plettenberghütte zu suchen.

Bei Vollauslastung des Betriebs erhalte die Gemeinde bis 2043 jährlich eine Kalksteinpacht in Höhe von einer Million Euro. Die beiden Erweiterungsabschnitte sollen am Samstag, 29. Juli, auf dem Plettenberg für die Öffentlichkeit ausgesteckt werden.

 
 

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading