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Dotternhausen Streuobstwiese: "Hotspot der Biodiversität"

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Achim Frey und Frank Siedler pflanzen Obstbäume am Palmbühlsträßchen in Richtung Schömberg.Foto: Schatz Foto: Schwarzwälder Bote

Dotternhausen. Zum Erhalt der heimischen Streuobstwiesen haben Dotternhausens Bauhofleiter Damir Bauman, sein Stellvertreter Achim Frey sowie Frank Siedler, Hausmeister der Schlossbergschule, mehr als 20 Obstbäume am Schulgelände sowie an der Verbindungsstraße in Richtung Palmbühl gepflanzt.

Auch durften sich die einen oder anderen Anwohner der Eichstraße und des Seewiesenwegs über die Neupflanzung eines Halbstammes auf dem angrenzenden Gemeindegrundstück freuen. Sie dürfen zukünftig das Obst selbst ernten und verwenden.

Es sei geplant, diese Aktion zu wiederholen, damit sich auch künftige Generationen an dem Streuobstbestand erfreuen können, ließ Amtsverweser Alfons Kühlwein verlauten. Nicht nur in seiner amtlichen Funktion, sondern auch als gelernter Baumfachwart begrüßt er die Verjüngung und Erweiterung des Streuobstbestandes.

Bei schönstem Novemberwetter lief am Pflanztag alles wie am Schnürchen. Die Pflanzlöcher wurden von Bauman mit Hilfe eines Minibaggers ausgegraben. Achim Frey und Frank Siedler legten sich mächtig ins Zeug. So wurden die Hauptwurzeln und Nebenwurzeln angeschrägt, der Drahtkorb fachmännisch ins Pflanzloch eingebracht und die Erde mit etwas Hornmehl zur Düngung angereichert. An Holzpfählen wurden die Jungbäume fixiert.

Nach einer Sortenliste der Baumschule Karle konnte Bauhofleiter Bauman seine Wunschbäume auswählen. Gepflanzt wurden verschiedene Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume, aber auch Süßkirschensorten.

Bis zu 5000 Tierarten würden sich, so Siedler, auf solch einer Obstwiese tummeln. Wer sich für einen Hochstamm entscheide, schaffe damit langfristig Lebensrum, einen "Hotspot der Biodiversität". Von Fledermäusen über Käuze bis hin zu Motten oder Käfern sei da alles zu finden.

Die Gemeinde habe einen Streuobstbestand mit mehr als 250 Bäumen. Bis die neu gepflanzten Hochstämme allerdings im wahrsten Sinne des Wortes Frucht bringen, dauert es noch ein paar Jahre. Man müsse die Pflanzen natürlich auch intensiv pflegen. Das fange beim Verbissschutz an und gehe bis zum jährlichen Schnitt der jungen Obstbäume. Etwas Ertrag verspricht man sich durch die Obstbaumpflanzerei aber dann doch.

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