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Dotternhausen "Schaler Geschmack"

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Dotternhausen. Der Weg für das neue Abbaugebiet auf dem Plettenberg sei mit der Entscheidung des Regionalsverbands Neckar-Alb geebnet, schreibt der Verein Naturschutzbüro Zollernalb. Eine Mehrheit der Regionalversammlung habe der Änderung des Regionalplans und der Freigabe neuer Abbauflächen zugestimmt.

Wörtlich heißt es: "Es ist unbestritten: Holcim bietet Arbeitsplätze und hilft bei der Finanzierung der Gemeinde-Aufgaben. Ebenso unbestritten ist, dass mit der Festlegung als Abbaugebiet noch keine Abbaugenehmigung erteilt ist – hierzu ist ein immissionschutzrechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich. Aber falsch ist, und dem muss man mit aller Deutlichkeit entgegentreten, dass ›diese Eingriffe durch Maßnahmen auf Ausgleichsflächen kompensiert werden (können), so dass einem Abbau nichts entgegenstehe‹."

Und weiter: "Für eine Art (gemeint ist die Heidelerche), die nun damit begonnen hat, ihr ehemals ausgedehntes Brutareal auf der Hochfläche zurückzuerobern, ist der Eingriff in die Rest-Heideflächen auch durch einen verkleinerten Abbau nicht ausgleichbar. Ohne Heideflächen keine Brut! Dass Frau Adrian nun behauptet, die Wiederbesiedlung sei trotz Abbau und Sprengungen geschehen, zeugt wenigstens von fataler Unkenntnis der Brutbiologie und der Lebensraumansprüche einer Art, für die das Land Baden-Württemberg ein Sonder-Schutzprogramm aufgelegt hat. Aber Stimmung machen lässt sich damit allemal."

Laut Naturschutzbüro bleibe "der schale Geschmack, dass sich das Märchen von der Ausgleichbarkeit seit dem allerersten Entwurf des Regionalplans vom Umfang und von der Bewertung her unverändert erhalten hat – obwohl das im Auftrag von Holcim untersuchende Fachbüro zwischenzeitlich nicht mehr umhin kommt, eine streng geschützte Art nach der anderen neu zu entdecken. Trotzdem stehen derart deutliche Rechtskonflikte nicht einmal in der ›allgemein verständlichen Zusammenfassung‹ für die Mitglieder des Regionalverbands drin."

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