Das Verfahren um die Steinbruch-Erweiterung geht weiter. Foto: Visel Foto: Schwarzwälder-Bote

Einen Schritt weiter ist die Regionalplan-Änderung wegen des Plettenbergs.

Einen Schritt weiter ist die Regionalplan-Änderung wegen des Plettenbergs.

Dotternhausen/Metzingen (bv). Bei nur einer Enthaltung hat die Versammlung des Regionalverbands Neckar-Alb am Dienstag das Verfahren zur Änderung des Regionalplans in Sachen Kalksteinbruch auf dem Plettenberg wieder aufgenommen. Die Verbandsverwaltung wurde beauftragt, die Beteiligung nach dem Landesplanungsgesetz durchzuführen, sobald die Änderung des Landschaftsschutzgebiets (LSG) Großer Heuberg Rechtskraft erlangt hat. Wie berichtet, hatte das Landratsamt Balingen rund acht Hektar aus dem LSG herausgenommen, die nun für die Erweiterung des Steinbruchs vorgesehen sind. Die Flächenkulisse des Abbaugebiets basiere auf der geänderten LSG-Verordnung, "die umfangreich die bisherigen Forderungen der Bürgerinitiativen berücksichtigt", betonte der Verbandsdirektor Dirk Seidemann. Zudem, beruhigte er die Bürgerinitiativen, sei kein Beschluss über die Änderung des Regionalplans getroffen worden, sondern nur über die Einleitung des Beteiligungsverfahrens, in dessen Rahmen auch Bürger Bedenken vorbringen könnten. Die BIs in Dotternhausen und Hausen am Tann hatten den Verband gebeten, den Punkt zu vertagen, weil naturschutzrechtliche Fragen nicht geklärt seien. Zudem wurde ein Vor-Ort-Termin angeregt.

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