Der Minerlienabbau auf dem Plettenberg bleibt vorerst konfliktträchtig. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Der Plettenberg dominiert erneut die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Dotternhausener

Der Plettenberg dominiert erneut die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Dotternhausener Gemeinderats.

Dotternhausen (wus). Das könnte eine kontroverse Debatte geben: Der Dotternhausener Gemeinderat befasst sich in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch, 25. April, 19 Uhr, mit dem Abschluss des elften Zusatzvertrags zum Vertrag von 1952 über den Abbau von Kalkstein auf dem Plettenberg. Im wesentlichen geht es in jenem darum, dass die Gemeinde 8,6 Hektar Fläche aus dem bisherigen Landschaftsschutzgebiet herausnimmt und der Holcim GmbH zum Abbau von Kalkstein und anderen Mineralien überlässt. Bei einer Verdreifachung des bisherigen Pachtpreises erhofft sich Dotternhausen jährliche Einnahmen in Höhe von bis zu einer Million Euro. Holcim soll sich an Unterhaltungs- und Sanierungskosten beteiligen, wie auch an der Rekultivierung und Entwicklung eines touristischen Konzepts. 2019 soll eine Aussichtsplattform gebaut werden.

Befürworter und Gegner des Abbaus trennt nach wie vor ein tiefer Graben. Wasser auf die Mühlen der Gegner ist, dass der Zusatzvertrag Passagen enthält, die vertraulich behandelt werden und nichtöffentlich besprochen werden sollen. In den Sitzungsunterlagen sind diese Absätze geschwärzt.Gleiches gilt für die Vereinbarung zwischen Dotternhausen und Holcim über die Zufahrt zum Abbaugebiet, die zweiter Punkt der Tagesordnung ist. Da der Fahrweg sich in Gemeindebesitz befindet, soll die Firma einen Teil der Kosten für dessen Sanierung und Unterhaltung übernehmen. Wie hoch dieser Anteil konkret angesetzt wird, fällt aber ebenso unter die Nichtöffentlichkeit.

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