Bäume und Büsche sind auf dem Plettenberg großflächig abgeholzt worden. Nun wurde Strafanzeige gestellt. Foto: Privat

Auf größerer Fläche zahlreiche Gehölze umgesägt. Antragsteller: "Maßnahme war nicht genehmigt".

Dotternhausen - Wegen "des Verdachts der Gefährdung schutzbedürftiger Gebiete" haben Bürger aus Dotternhausen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hechingen gestellt.

Es geht dabei um Darstellung der Antragsteller um eine "größere Rodung" auf dem Plettenberg. Demnach sind dort auf einer größeren Fläche zahlreiche Gehölze umgesägt worden, die nach Ansicht der Antragssteller auf Flächen standen, die als geschützte Biotope beziehungsweise Naturschutzgebiet ausgewiesen sind.

Unter anderem seien Wacholderstöcke, Mehlbeeren, Ahornbäume, Heiderosen und Eschen mit einem Stammdurchmesser von bis zu 22 Zentimetern umgemacht worden. Weil das Gelände auf dem Plettenberg in Richtung Hausen am Tann "fräsartig" bearbeitet worden sei, seien wohl auch Silberdisteln und andere geschützte Pflanzenarten zerstört worden, heißt es. Das Material sei zwischen der Albvereinshütte und dem Steinbruch abgelagert worden. Aufgrund der Menge der abgeholzten Gehölze könne es sich um keine "normale Pflegemaßnahme" handeln. Nach Ansicht der Antragssteller ist diese Rodung nicht genehmigt gewesen, daher könnten mehrere Straftatbestände erfüllt sein.

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