Pater Franz Pfaff segnet im Ostergottesdienst die Speisen.Foto: Schatz Foto: Schwarzwälder Bote

Glaube: Pater Franz Pfaff hält Gottesdienst in Dotternhausen

Dotternhausen. Ein alter Brauch ist es, die Osterspeisen im Ostergottesdienst segnen zu lassen. Am Ostermontag haben die Gläubigen der Kirchengemeinde St. Martinus ihre Gaben zur Segnung in die Kirche gebracht, in der Pater Franz Pfaff mit den Katholiken das Hochfest der Auferstehung des Herrn gefeiert hat.

Auch Kommunionkinder aus Dotternhausen und Dautmergen waren der Einladung der Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Gaby Klein, gefolgt und stellten ihre Speisen vor dem geschmückten Altar ab. Die Kommunionkinder hatten auch Ausmalbilder zur Ostergeschichte ausgestellt.

Organist Fabio Merz umrahmte das Hochfest auch gesanglich und gab dem Gottesdienst damit eine festliche Note. Die Lesungen und Fürbitten trug Sandra Ackermann vor.

Pater Franz erinnerte an die Auferstehung Jesu und ans erste Osterfest. Dieses könne ein Schlüssel für das Leben der Gläubigen sein. "Wir brauchen diese hoffnungsvolle Ostererfahrung." Nach der Entbehrung in der Fastenzeit sei mit der Segnung der Speisen auch die Bitte um die Gesundheit an Leib und Seele verbunden, so Gaby Klein. Die Speisen hätten eine bestimmte Bedeutung: Das Brot stehe für Jesus Christus, das Osterei für die Auferstehung und das neue Leben. Das Lamm Gottes symbolisiere Jesus, der seine Hinrichtung demütig angenommen habe. Das Salz stehe für den Bund zwischen Mensch und Gott, und der Meerrettich für die Bitterkeit der Leiden Christi.

Mit dem Schlusslied "Freu dich du Himmelskönigin" und dem Präludium in C-Dur von Johann Sebastian Bach wurde der Gottesdienst beendet.

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