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Dotternhausen NUZ gibt nicht auf

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Dotternhausen (bv). Der Verein für Natur und Umweltschutz Zollernalb (NUZ) gibt nicht auf in seinem Kampf um den Plettenberg und um die Emissionsreduzierung im Zementwerk. Nachdem es einen neuen Abbauvertrag zwischen der Gemeinde und Holcim gibt, hätten alle noch anhängig gewesen Gerichtsverfahren – auch hinsichtlich des Bürgerbegehrens – von den Einsprechern als "erledigt" erklärt werden müssen, betonen die Vorsitzenden Norbert Majer, Siegfried Rall und Bernd Effinger.

Dennoch wolle NUZ dranbleiben. So werde man das immissionsschutzrechtliche Verfahren zur Erweitung des Steinbruchs genau verfolgen. So möchte man sich dafür einsetzen, die restliche Hochfläche des Plettenbergs nicht als Sicherungsgebiet für Rohstoffe, sondern als Schutzgebiet auszuweisen. Die Aktivisten setzen dabei auch auf den Balinger OB Helmut Reitemann, der im Regionalverand einen entsprechenden Antrag einbringen wolle.

"Verhindern, verzögern, verstecken" beschreiben die Vorsitzenden die Taktik der Behörden und von Holcim. Es gebe viele Ungereimtheiten. Nur durch die Gerichtsverfahren habe man Einblick in Unterlagen erhalten, sagen sie. Kein gutes Haar lassen sie an der Aussage des Kommunalamts hinsichtlich einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeisterin Monique Adrian wegen nichtöffentlicher Verhandlungen im Gemeinderat zum Vertrag. Zudem wollen die Aktivisten eine klare Aussage darüber, ob es in den Protokollen oder Vorverhandlungen nicht doch Zusagen an Holcim gebe, später über die jetzt genehmigten 8,6 Hektar hinaus abbauen zu können. "Die geschwärzten Passagen im Vertrag lassen das vermuten." Auch will man wissen, ob im Rahmen des Verfahrens eine Umweltschutzprüfung vorgenommen wird.

Stolz sind die NUZ-Mitglieder darauf, dass ihre Forderungen nach einer Verdreifachung der Abbaugebühren Erfolg gebracht habe. Ob jedoch selbst der Preis von einem Euro pro Tonne Kalkstein angemessen sei, bezweifeln die Vorsitzenden.

Weiter vorgehen wollen sie auch gegen die Luftverschmutzung. Dabei fordern sie weitere Optimierungen an der Anlage im Zementwerk sowie moderne Filter und haben vor allem auch die Ölschieferverbrennung im Blick: "Dafür ist das Bergamt zuständig. Da wird kaum kontrolliert", betont Majer.

 
 

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