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Dotternhausen Neuer Fischsaurier ausdem Museum

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Foto: Cortés Foto: Schwarzwälder Bote

Lange hat ein Fundstück im Holcim-Fossilienmuseum geschlummert, nun haben Forscherinnen herausgefunden, dass der Schädel mitsamt Schultergürtel zu einer ganz anderen, bislang unbekannten Art von Fischsaurieren gehört als angenommen.

Dotternhausen/Stuttgart. "Das Stück ist seit Jahren im Museum und wohlbekannt", sagt Annette Schmid-Röhl, Leiterin des Fossilienmuseums.

Vor zwei Jahren haben Erin Maxwell vom Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart und Dirley Cortés vom Redpath Museum der kanadischen McGill University begonnen, das 182 Millionen Jahre alte Fundstück eingehend zu untersuchen, und nun ihre Erkenntnisse veröffentlicht. Sie verglichen den Schädel aus dem Museum mit den Überresten des Hauffiopteryx typicus, der vor rund 90 Jahren am Fuß der Schwäbischen Alb entdeckt wurde. Nach eingehender Untersuchung stand fest: Dieser Schädel unterschied sich in vielen Merkmalen von bekannten Fischsauriern. Maxwell und Cortes kamen zu dem Schluss, dass es sich um eine neue Art handelte. Sie gaben ihr den Namen Hauffiopteryx altera.

Auch nach 200 Jahren immer wieder Überraschungen

Für Annette Schmid-Röhl kam dies überraschend. Zudem sei das Stück aus Dotternhausen das einzige seiner Art, also ein "Holotyp". Der Rest des etwa zwei Meter großen Fischsauriers steckte nach ihren Angaben in einem Steingemenge und wurde damals nicht geborgen.

Der Ölschiefer wird nach ihren Angaben seit 200 Jahren untersucht, und es sind zahlreiche Fossilien ans Tageslicht gekommen. Dennoch gebe es immer wieder Überraschungen und neue Erkenntnisse, so Schmid-Röhl. Sie hat nach Bekanntwerden der Foschungsergebnisse schon das Schild an der Vitrine geändert.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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