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Dotternhausen Nach 40 Jahren eine große Zäsur

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Frank Schnell, Thomas Wunder und Frank Schroft stehen vor dem Dotternhausener Rathaus, in dem sich auch die Geschäftsstelle der Jugendmusikschule Zollernalb befindet. Sie wollen die Einrichtung fit für die Zukunft machen. Foto: Hauser Foto: Schwarzwälder Bote

Es steht nicht gut um die Jugendmusikschule (JMS) Zollernalb. Neue Personen und veränderte Strukturen sollen die Einrichtung nun zukunftsfähig machen und ihre Auflösung verhindern.

Dotternhausen. "Diese Gefahr besteht", hält Frank Schroft fest. Der Meßstettener Bürgermeister hat für seine Dotternhausener Amtskollegin Monique Adrian den kommissarischen Vorsitz übernommen und nennt die Symptome des gegenwärtig unbefriedigenden Zustands: Rückgang der Schülerzahlen, ständiger Lehrerwechsel, Beschwerden von Vereinen, keine Entwicklung wie in anderen Jugendmusikschulen.

Schroft veweist aber auch auf die Probleme, mit denen die Jugendmusikschule seit ihrer Gründung vor 40 Jahren immer schon zu kämpfen gehabt habe: Sie verfüge über keine eigenen Räume, und der Unterricht werde dezentral organisiert, weshalb viel Zeit bei den Fahrten auf der Strecke bleibe.

Die Trägergemeinden hätten sich in dieser Situation zu einer "Zäsur" entschlossen, wie es Schroft beschreibt. Den Weg dazu habe auch der Leiter der Jugendmusikschule, Sigurd Betschinger, frei gemacht, der Ende Juni nach 15 Jahren sein Amt aufgegeben habe und sich beruflich neu orientiere. "Die Trennung geschah einvernehmlich", so Schroft.

Nun soll es Thomas Wunder richten. Er ist seit mehr als 20 Jahren Leiter der Jugendmusikschule Burladingen und übt dieses Amt an der JMS Zollernalb so lange kommissarisch aus, bis ein Nachfolger für Betschinger gefunden ist. Er strebt einen Strukturwandel an, weg von einer Landmusikschule mit vielen Unterrichtsorten hin zu mehr Zentralität. Wichtig ist ihm, dass die JMS eigene Räume erhält und die Kommunikation zwischen den Lehrern verbessert wird.

Neben Wunder ist der Musiker und Dirigent Frank Schnell aus Owingen mit im Boot. Ein neues "Fundament" solle in der JMS gelegt werden, unter anderem mit Gruppenunterricht, Sing- und Bläserklassen sowie Blockflötengruppen. Zudem sollen mehr Instrumente abgedeckt und das Spielen in Ensembles angeboten werden.

"Schritt für Schritt"

Die beiden Neuen wollen mit einem guten Angebot vor Ort mehr Kinder zum Musikmachen bringen. Mit neuen Ideen und Impulsen soll eine gute Beziehung zu den Vereinen geschaffen werden, aus dem Wissen heraus , dass von denen die meisten Schüler kommen.

Für Schroft ist es zunächst wichtig, dass bis zum Ende der Sommerferien der Unterricht auf die Beine gestellt wird: "Wir wollen im September einen vernünftigen Start hinlegen." Danach gehe es an die Umstrukturierung. Für diesen Prozess werde man Zeit benötigen, ist sich Schroft sicher: "Wir gehen Schritt für Schritt vor."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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