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Dotternhausen Mit Personenkabine auf den Plettenberg

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So soll sie aussehen: die Personenkabine der Seilschwebebahn. Foto: Holcim Foto: Schwarzwälder Bote

Dotternhausen. Die Holcim (Süddeutschland) GmbH hat mit der Planung für eine neue Seilschwebebahn einen weiteren Meilenstein erreicht. Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens startet ab Montag, 18. März, die Offenlegung. Bis 17. April liegen im Rathaus Dotternhausen die Unterlagen zur Einsicht aus.

Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung zu diesem Projekt führte Holcim im Juni 2018 im Rahmen der Dialogveranstaltung durch. Der Scopingtermin fand im August 2018 im Regierungspräsidium Tübingen statt.

Die Seilbahn, mit der Holcim den für die Zementproduktion wichtigen Kalkstein vom Plettenberg ins Tal transportiert, prägt die Umgebung des Zementwerks. Daran wird sich auch nichts ändern. Die Seilbahntrasse sowie die Berg- und Talstation werden dieselben bleiben. Im Inneren werden sie allerdings völlig neu ausgebaut. Neu ist, dass die Seilschwebebahn nach Personensicherheitsstandard gebaut wird und es dadurch möglich ist, dass die Kalksteinbruch-Mitarbeiter täglich mit der Personenkabine der Seilbahn auf den Berg und wieder ins Tal kommen.

Die Leistung der Seilbahn wird höher sein als bisher, so dass Holcim ohne Wochen­end- und Feiertagsarbeiten auskommen wird. Die Produktionsmenge im Gesamten wird dadurch nicht gesteigert.

Die Arbeiten und die Inbetriebnahme sind für Herbst 2020 vorgesehen. Die Bauzeit wird voraussichtlich acht Wochen betragen.

Die B 27 als wichtige Verkehrsachse wird laut Holcim von den Arbeiten nicht beeinträchtigt werden. Werksleiter Dieter Schillo: "Wir investieren zehn bis zwölf Millionen Euro in die neue Seilschwebebahn, für höchstmögliche Sicherheit und einen leiseren und effektiveren Betrieb – ohne Wochen­end- und Feiertagsarbeit. Ofen- und Produktionskapazität bleiben unverändert."

Übrigens werde die Bremsenergie der Seilbahn in Strom umgewandelt – so, wie es heute schon geschehe.

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