Hinauf auf den Plettenberg führt die Seilbahn. Über den Abbau dort oben wird kontrovers diskutiert. Foto: Schnurr Foto: Schwarzwälder Bote

BETRIFFT: Abbau auf dem Plettenberg

Am 24. November 2017 informierte Landrat Pauli ausführlich zum geplanten kurz-, mittel- und langfristigen Kalksteinabbau auf dem Plettenberg. Die kurzfristige Abbaugeländefreigabe soll rund 8,6 Hektar betragen. Die mittel- und langfristige Abbaufreigabe kann, laut Herrn Pauli, in Abhängigkeit vom Stand der Rekultivierung durch Holcim, zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Soweit der Bericht vom November 2017.

Auffallend ist, dass die Bürgermeister von Balingen, Schömberg und Dotternhausen aktuell lediglich das 8,6-Hektar-Abbaugebiet ansprechen, und die von Holcim angestrebte Maximalgrenze, wie von Pauli beschrieben, mit keinem Wort erwähnen. Sollen die Bürger unter Umständen getäuscht werden?

Die Bürgermeisterin von Dotternhausen, Frau Adrian, muss in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 25. April, klar zum Ausdruck bringen, dass mit der aktuell ausgesteckten 8,6-Hektar-Abbaugrenze die Maximalgrenze für Holcim gemeint ist. Dieses würde dem "Bürgerentscheid zum verträglichen Kalksteinabbau" vom Februar 2017 weitgehend entsprechen, für den sich 616 Dotternhausener Bürger mit klarer Mehrheit ausgesprochen haben. Der Landrat sollte zu den vorgenannten Widersprüchen Stellung beziehen, für alle Beteiligten Klarheit schaffen und helfen, Missverständnisse zu vermeiden.

Helmut Gimbel

Dotternhausen

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