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Dotternhausen Kein seriöser Partner

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Trotz der schlechten Erfahrungen mit Holcim hat der Gemeinderat Dotternhausen scheinbar immer noch nicht begriffen, dass sein Gegenüber mit der seit Jahren unveränderten Einstellung kein seriöser Verhandlungspartner sein kann. Holcim hat nicht nur mein Vertrauen, sondern auch das vieler Bürger restlos verspielt. Von allen drei Themen – Steinbrucherweiterung, Seilbahn und Emissionsminderung – ist Letzterem die Priorität einzuräumen. Wenn sich hier die Gemeindevertreter nicht äußerst rigide durchsetzen, brauchen sie über die Seilbahn und Erweiterung des Steinbruchs erst gar nicht verhandeln.

Denn über die Gesundheit lässt sich nicht verhandeln. Eine Rauchgasreinigung wie in anderen Werken fehlt völlig. Bei der 100-prozentigen Abfallverbrennung kann dies unter keinen Umständen toleriert werden.

Leider beeinflusst die Zementlobby die Behörden in negativer Weise. Auch diese verhalten sich meiner Meinung nach nicht gesetzeskonform. Das Regierungspräsidium Tübingen kontrolliert nicht oder zu wenig und stellt dauerhafte Genehmigungen zur Verbrennung von Sondermüll aus, dessen giftige Schwermetalle den Zollernalbkreis dauerhaft schädigen.

Das Geschäftsmodell von Holcim, wenig oder gar keine Steuern zu zahlen, die Politiker mit "Spendengeldern" für sich einzunehmen und einen maximalen Profit zu erzielen, muss gestoppt werden. Der Gemeinderat hat dazu alle Trümpfe in der Hand.

Siegfried Rall | Dotternhausen

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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